Titanfall 2

83666cb192aeb7047fb58d3029097936Wenn zwei gute Multiplayershooter zur gleichen Zeit veröffentlicht werden, ist das nicht nur für die Publisher eine Gefahr durch fehlende Käufe, sondern auch für die Spieler, die sich entscheiden müssen. Wenn dann noch beide Spiele vom gleichen Publisher veröffentlicht werden, ist das umso mehr verwunderlich. Nach einem kommerziell eher mauen Titanfall 1, kommt nun der Nachfolger, der die SciFi Fans und Freunde von brachialen Mech Kämpfen entzücken lassen möchte. Ob das klappt, erfahrt ihr hier….

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Titanfall 1?

An vielen Spielern ist der erste Teil der Titanfall Reihe einfach vorbei gezogen. Zwar wurden frische Impulse in das Genre gepumpt, aber der große Erfolg, auch auf Grund einer fehlenden packenden Kampagne, blieb aus. Immerhin durften das erste mal flinke Infanterieklassen und waffentrotzende Kampfmaschinen in Form von Mechs gegeneinander antreten. Neben dem faden Balancing und diversen anderen Problemen, sprach der 1. Teil einfach nicht genug Spieler an. Dies sollte nun mit dem zweiten Teil geändert werden.

David gegen Goliath

Wenn riesige Mechs gegen einfache Soldaten antreten, kommt sofort die Frage auf, wie da gerechtes Balancing möglich sein soll. Der Entwickler Respawn Entertainment hat sich hierfür entsprechend Zeit genommen und alles bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Bis auf wenige unfaire Werte, ist es gelungen die Schlacht so zu gestalten, dass jede Klasse ihre Vor- und Nachteile besitzt. Egal welcher namensgebende Titan auch genutzt wird, jeder besitzt seine Stärken und Schwachstellen, die man natürlich auch genauestens kennen sollte.
Die Titanen dürfen je nach Leistung im Spiel oft angefordert werden. Durch Abschüsse und Punkte füllt sich die Titanenleiste und ist diese voll, darf man sich einen der unterschiedlichen Kampfläufer aussuchen. Doch keine Angst, auch Anfänger und schwächere Spieler, dürfen ausreichend in den Genuss der Kampfmaschinen kommen. Vom stark gepanzerten Fernkämpfer bis hin zum flinken, aber schwachgepanzerten Nahfämpfer ist alles vertreten. Wieviel Erfolg man damit im Spiel hat, hängt vor allem auch an der Leistung des Teams ab. Sorgen sich die Mitspieler um Reperatur und Energie, kann jeder Mech spielentscheidend sein.
Wie in den aktuellen Multiplayershootern üblich, sammelt man mit der Zeit entsprechend Erfahrung und Punkte, um diese widerum in bessere Waffen oder Mechteile zu investieren.

Doch auch als kleiner Infanterist muss man sich nicht verstecken oder den Kampf aufgeben. Mittels unterschiedlicher Waffen rückt man dem Gegner auf den Pelz und darf dank gesammelter Erfahrung auf immer bessere Waffen zurückgreifen. Zudem besitzen diverse Gadgets zusätzliche Möglichkeiten im Kampf zu bestehen. Aufstellbare Schutzschilder für Stellungskämpfe, Raketenrucksäcke für schnelle Stellungswechsel oder auch Tarnmäntel für hinterhältige Angriffe und spannende Scharfschützenkämpfe.

Allein im Mech

Das größte Manko des Vorgängers war die maue Einzelspielerkampagne, in der man sich nicht in einer Geschichte, sondern eher in einer losen Aneinanderreihung von Botkämpfen vorkam. Dieses Manko wurde Gott sei Dank ansprechend behoben. Die Story ist zwar kein Meilenstein in der Geschichtenerzählung, hält jedoch seine Wendungen und Spannungsbögen bereit. Auf Seiten einer interstellaren Rebellengruppe wird gegen einen größenwahnsinnigen Großkonzern gekämpft. Ausgebeutete gegen Ausbeuter, groß gegen klein.
Als relativ unerfahrener Soldat wird man relativ schnell ins Schlachtengetümmel geworfen und muss sich mit den Titanen beweisen. Abwechslunsgreiche Missionen, witzige Gespräche und spannende Kämpfe sorgen so für Drammatik und Hochspannung. Die Entwickler haben sich hierbei auch größte Mühe gegeben den Spieler an den unterschiedlichsten Orten kämpfen zu lassen. Abwechslungsreiche Flora und Fauna, hitzige Titanenkämpfe und spannende Infanteriekämpfe wirbeln immer wieder das Spielerherz auf. Größter Negativpunkt ist jedoch die dümmliche KI, die leider zu nicht mehr als Kanonenfutter dient. Fehlende Intelligenz wird entsprechend durch Quantität ersetzt.
Herzstück ist und bleibt jedoch der spannende Mehrspielerteil.

Mehr-Spieler

In Sachen Spielmodi erfindet Titanfall 2 das Rad nicht neu. Insgesamt 11 verschiedene Spielmodi versorgen den Spieler mit Abwechslung und ausreichend Action. Hier dürfte jedes Spielerherz aufgehen. Der Spieler kann bei den Soldaten relativ frei über Spezialfähigkeiten und Ausrüstung entscheiden und so zu einem abwechslungsreichen Spielvergnügen beitragen. Hierbei wird, wie bereits angesprochen, größter Wert auf das Balancing gelegt. Beim Titanen muss der Spieler jedoch auf 6 vorgefertigte Klassen zurückgreifen, die jedoch auch abwechslungsreich gestaltet wurden. Hierbei verdient man sich mit der Zeit auf eine eigene Spielwährung, die zusätzlich in Waffen investiert werden darf.

Technikgerüst

Was Respawn Entertainment an Innovationen im Gameplay aufbietet ist beeindruckend, auf technischer Seite wird man jedoch etwas enttäuscht. Gerade im direkten Vergleich zu Battlefield 1 zieht Titanfall 2 klar den Kürzeren. Die relativ veraltete Grafikengine merkt man dem Spiel direkt an, auch wenn die Effekte und Inszenierung immernoch gute Arbeit abliefern. Grafikenthusiasten werden jedoch eher kritisch auf Titanfall 2 schauen. In Sachen Sound kann das Spiel jedoch wieder punkten. Satter Sound, fette Bässe und ein actiongeladener Soundtrack runden das Spiel gut ab. Auch die Synchronisation ist gut gelungen und dürfte keine Wünsche offen lassen.

 

Systemvoraussetzungen

  • Playstation 4

 

1,015 hits, 82 Hits heute

Post Author: Admin

1 thought on “Titanfall 2

    pożyczka pozabankowa

    (23. März 2017 - 14:03)

    Hello, the whole thing is going well here and ofcourse every one is sharing information, that’s actually fine,
    keep up writing.

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