NHL 14

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Die NHL Serie aus dem Hause EA Sports feiert Jubiläum. Seit mittlerweile 20 Jahren feiern die Kufencracks auf PC und Konsolen ihre Meisterschaften und harte Checks. EA Sports beweist in der diesjährigen Ausgabe einerseits den Mut für aktuelle Entwicklung und auf der anderen Seite einen Hauch von Nostalgie. Kaum zu glauben, dass bereits 20 Jahre vergangen sind. Sind die schlaflosen Nächte vor dem SEGA Mega Drive und unglaublich packende Duelle gegen Freunde wirklich schon so lange her?!

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Immer wieder erinnert man sich gern an die alten Titel aus dem Hause EA, wobei sich manchmal das Gefühl einschleicht, dass früher alles irgendwie besser und spaßiger war. Trotz 16 Bit Grafik, schlechtem Sound und fast nicht existierender KI. Doch genug in der Vergangenheit geschwelgt und nun werfen wir einen Blick auf das Jahr 2013.

Altbekanntes

Fangen wir erstmal mit dem NHL 14 an, was sich kaum vom NHL 13 unterscheidet. Der Bereich der Spielmodi ist im Vergleich zum Vorgänger kaum verändert worden. Immernoch können wir als Manager/Spieler/Trainer die Geschicke einer Mannschaft übernehmen und den Stanley Cup einfahren. Einzelne Spiele sind natürlich genau so möglich wie Playoffs oder kleinere Skillspielchen. Auch im Online Modus spielt man in Ligen oder einzelnen Spielen gegen Spieler auf der ganzen Welt. Insgesamt wünscht man sich etwas mehr Kreativität im gesamten Bereich der Spielmodi.

Neue Features

Auch dieses Jahr werden diverse neue Features wie z.B. die abermals neue Physik und das erweiterte Leben der eigenen Spieler im “Be a Pro Modus” angepriesen. Ob sich das wirklich auf das Spiel auswirkt. Auf jeden Fall! Durch die neue Physik im Bereich der Checks, wirkt das Spiel weitaus lebendiger und echter. Während man sonst nicht das Gefühl losgeworden ist, dass alle Checks in vorgefertigten Bahnen abliefen, krachen die Spieler nun realistisch gegeneinander. Da fliegen im wahrsten Sinne des Wortes die Fetzen. Auch im Bereich des Schlittschuhlaufens wurde die Physik verbessert, was sich allerdings kaum auf das eigentliche Spiel auswirkt und eher im Detail zu finden ist. Aber wie will man auch ein gut funktionierendes System derart verbessern?
Auch das “Deke” System, also das ausspielen des Gegenspielers, wurde im Gegensatz zum Vorgänger überarbeitet und etwas vereinfacht. Mittels Schultertaste und linkem Stick lässt sich nun der Gegenspieler austanzen. Dies macht sich in der Offensive durchaus bezahlbar, zumal hierbei die Angriffe nicht immer nach Schema F ablaufen müssen. Elegante Alleingänge sind garantiert, auch wenn sie dank der guten Defensiv KI eher selten sind.

Be a Pro Privat

Wie auch im letzten Jahr kann der Spieler sein Alter Ego (inkl. Foto vom eigenen Gesicht) erschaffen und die Karriere eines jungen Eishockeyspielers nachvollziehen. Man startet in den Amateurligen Nordamerikas und versucht sich hoch in die NHL vorzuarbeiten. Klingt bekannt, ist es auch. Dafür müssen wir uns nun aber auch etwas um das Privatleben und die eigene Zufriedenheit des Akteurs kümmern. Hierzu dienen interaktive Gespräche mit Fans, Familie und Verein. Je nachdem wie man in den Frage und Antwort Spielen antwortet, verändert sich die Beziehung z.B. zu Manager, Fans oder der eigenen Familie. Als Resultat ist der eigene Spieler zufrieden und nach vorne gerichtet, oder doch etwas zwie gespalten und tritt auf der Stelle. Insgesamt wird hier mehr Tiefgang geboten, wenn auch die Präsentation etwas schnöde rüberkommt. Schade eigentlich!

Aufs Maul

Während sich am Spielfluss auf dem Eis nicht allzu viel ändert, wird immer mehr am “Kampf” System gearbeitet. Kommt es zwischen zwei Spielern zur Rauferei, wird in die Steuerung von Fight Night umgestellt und es gibt ordentlich auf die Mütze. Mittlerweile bekommt man allerdings den Eindruck, dass dem ganzen Rüpelgeschehen zuviel Beachtung geschenkt wird, zumal die Rauferein stark zugenommen haben. Wer also keine Lust auf Strafen und Machokämpfe hat, kann getrost den Kampfmodus auch ausschalten.

Nostalgie

Zurück zur Nostalgie… als kleines Geschenk spendiert EA Sports eine Reise in die Vergangenheit. Bei nostalgischem blauen Eis und zwei Button Steuerung, darf der Spieler im Flair von NHL 94 Spiele austragen. Gespielt wird in der alten Draufsicht, so dass Veteranen der NHL Serie wahre Freudensprünge machen werden. Hierbei werden allerdings die aktuelle Physikengine und KI genutzt, so dass ein kleiner Wehrmutstropfen trotzdem dabei ist. Als kleines Spielchen zwischendurch immer wieder spaßig. 

 
 

 

Systemvoraussetzungen

– Playstation 3

 

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