War in The West

7619ace696d9f1cdf894e180c34769e2Im Kantinenzelt der 99. US-Infanterie-Division rührte der Feldkoch den Pfannkuchenteig. Granaten heulten über das Ami-Lager in der Nähe von Monschau, und ein GI freute sich: “Heizt ihnen tüchtig ein, Jungs.” Da zerfetzten Schrapnells die Zeitwand. Um 5.30 Uhr eröffneten zwischen Monschau und Echternach 3400 Geschütze das Feuer….

 

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Slitherine/Matrixgames  bringt noch vor Weihnachten, das lang erwartete Strategiespiel, War in the West,auf den Markt. Wer nun erwartet hat, ein Duplikat des des Vorgängers War in East in Händen zu halten, rieb sich verwundert die Augen. Nein, War in the West, erhielt ein völlig überarbeitetes Grundkonzept.  36.000 Hexfelder, die jeweils 10 Meilen abbilden, lassen uns den Kampf der Alliierten Streitkräfte gegen die deutsche Wehrmacht in vielen Facetten erleben.

Die Alliierten sind mit 14 Nationen vertreten, die Achse bringt sich mit 5 Mationen ins Spiel ein. Bodentruppen werden auf Divisions-, Brigade-, und Regimentsebene abgebildet, wobei Bataillone, diese Truppen unterstützen können. Luftflotten beider Seiten bringen ihre Geschwarder bis zum Schwärmen in das Spiel ein.

Die grosse Neuerung des Spiel umfasst den strategischen und taktischen Luftkrieg der Alliierten, der in das deutsche Reich getragen werden soll, um die Rüstung dort zu schwächen. Wir erleben ein “Bombing the Reich” abgespeckt in diesem Game, dass uns auch, den taktischen Luftkrieg akribisch in den Bodenkämpfen erleben lässt. Das geschieht über sogenannte Air Doctrines, die wir steuern können, um Unterstützung der Bodeneinheiten durch direkten Support zun leisten. Oder wir steuern unsere Luftwaffe so, dass eine Luftüberlegenheit in einem bestimmten Frontabschnitt gewährleistet ist.

Gleichzeitig ist einstellbar, welche Versorgunglinien des Feindes unterbrochen werden sollen oder ordnen die Bombardierung von Bahnhöfen, Gleisanlagen oder Flugplätzen an. Diese Angriffe lassen sich für beide Seiten detailgerecht einstellen. Es können zum Beispiel Stärke des Angriffes, Angriffshöhe, Sammelpunkte, Flugbahn und Häufigkeit ausgewählt werden. Da ein Spielzug 7 Tage dauert, ist auch täglicher Angriff möglich.

Der strategische Bombenkrieg in das Reich wird von der britischen RAF nachts in die Rüstungszentren Deutschlands getragen. Hier gilt es rür den deutschen Spieler seine Flakeinheiten an den wichtigsten Städten zu plazieren und die Nachtjäger in Position zu bringen. Tagsüber bringt die US Airforce ihre Bombenlast nach Deutschland und versucht die Luftüberlegenheit im Luftraum zu gewinnen. Auch hier gilt es, die Tagjäger der Luftwaffe in Schlagdistanz zu halten. Über die schon erwähnte Airdoctrine kann der alliierte Spieler driekten Einfluß auf die Zielauswahl nehmen oder den Computer den Auswahl steuern lassen.

Neu ist zu dem, ein Flugplatzmangement . Im Gegensatz zu WITE gibt es nun feste Flugplätze, die gegebenfalls ausbaubar sind. Es können gar neue Flugplätze angelegt werden, Bodenorganisationen werden dann automatisch, nach und nach aufgebaut.

Die Erdeinheiten sind im Aufbau der WITE Engine nachempfunden. Aber es sind viele neue Elemente hinzugekommen .Zusätzlich zu den existierenden, neue Geländetypen kommen nun Bocage, Tundra, Wüste, Sand, unpassierbares Terrain und Fähren. Amphibische HQ mit Seeunterstützung und provisorischen (Mulberry) Häfen stehen für Landungen auf alliierter Seite an Küsten zur Verfügung. Spezielle Commando- und Rangereinheiten können Unterstützung bei Landungen gewähren. Koordinierung von Luftlandungen mit normalen Bodentruppen während des eigenen Zuges zusätzlich möglich. 

Ganz neu wurde der Wettereinfluß im Spiel umgesetzt. Acht Wetterzonen bzw. Wetterfronten und Wetterbedingungen je Hex nehmen nun auf die Bewegungen Bodeneinheiten und den Kampf dort ihren Einfluß. Das Flugwetter kann in sechs unterschiedliche Arten unterteilt werden.
Der Logistiksektor wurde nunmehr umgestaltet. Es wurde ein Depotsystem implementiert,dass es erlaubt, Fracht in Frontnähe zu stapeln, insbesondere keine wenn grössere Fahrzeugbestände zur Verfügung stehen, um den Nachschub nach vorne zu bringen. Nachschubprioritäten können je Hauptquartier und Depot verändert werden, um eine bessere Zuteilung der Ressourcen zu ermöglichen.

Eine Ostfront Sektion ist in den mitgelieferten Feldzugszenarien ebenfalls verfügbar. Eine Anzeige über die Front im Osten enthält Informationen über die dortigen deutschen Streitkräfte, die Frontlinie sowie das sowjetische Offensivpotential. Von der Ostfront könenn Einheiten an die Westfront verlegt werden, gelichzeitig ist möglich, Streitkräfte im Westen an die Ostfront zu werfen, um den historischen Verlauf dort zu ändern. Auch an ein
Garnisionsregionen  wurde gedacht, sie erfordern ein Minimum von Sicherungstruppen, derer Stärke kann sich durch wichtige Ereignisse aber ändern.

Die Siegbedingungen setzen sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammen. Verbleibende Städte in der Hand der Achse, Schäden durch strategische Bombardierungen durch Alliierte., alliierte Verluste und das Erreichen von politische Ziele (U-Boot-, V-Waffen-Fabriken und Startrampen). Das Spiel enthält drei Hauptkampagnen und sieben kleinere Szenarios:

– 1943 Kampagne – 3.Juli 43 bis 3.August 45 (109 Züge)

– 1944 Kampagne – (Start im May) – 11. Mai 44 bis 1. August 45 (64 Züge)

– 1944 Kampagne – (D-Day Start) – 30. Mai 44 bis 6. August (62 Züge) 

– Luft-Kampagne – 1.May 44 bis 28. Mai 44 (4 Züge) 

– Operation Husky – 3. Juli 44 bis 20 August 45 (7 Züge)

– Salerno to Rome 43-44 – 9.September 43 bis 28. Juni 44

– Battleground Italy – 10. Juli 43 bis 4. Mai 45 (95 Züge)

– Breakout and Pursuit – 25. Juli 44 bis 9. Oktober 44 (11 Züge)

– Westwall – 17. September 44 bis 10. Dezember 44 (12 Züge) 

– Bulge to the Rhine – 16. Dezember bis 10. März 45 (12 Züge)

 

 


 

 

Systemvoraussetzungen

  • OS: Windows XP(SP3)/Vista/7/8
  • CPU: 1.5GHz+
  • RAM: 2GB
  • Video Card: 128MB DirectX 9+ Compatible
  • Hard Drive Space: 2GB Free

 

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Post Author: Admin

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