Star Wars Battlefront

1e3d2f7ff804e3891343947ecc39dae2Was für ein Jahr für Star Wars Fans?! Erst gibt es erste Bilder von der neuen Episode 7 aus dem Hause Disney, dann werden weitere  Ableger und Serien angekündigt und als krönender Abschluss lässt der Entwickler von Battlefield die Katze aus dem Sack. Star Wars Battlefront. In aktueller Bombastgrafik die Schlachten der Filme miterleben und als Storm Trooper gegen Rebellen kämpfen oder als X-Wing Pilot in wilden Multiplayer Schlachten gegen Tie Fighter antreten. Was will das Star Wars Herz mehr?

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Wo Star Wars drauf steht

ist auch Star Wars drin. Meistens zumindest. Zum Teil. Nach erfolgreicher Installation und dem obligatorischen Firstday Patch erklingt auch schon die bekannte Titelmelodie die jedem Star Wars Fan das Herz in die Hose rutschen lässt. Endlich ein Star Wars Spiel in der aktuellen Grafikgeneration und Internetmöglichkeiten. Erfahrene Spieler dürften die alten Battlefront Spiele noch in guter Erinnerung haben und in Nostalgie schwelgen. Doch wo ist die bombastische Einzelspielerkampagne? Wo kann man als Einzelspieler die fantastischen Schlachten der Filme nacherleben? Leider nirgends. Und hier keimen bereits die ersten ernsthaften Zweifel am neuen Star Wars Juwel auf.

Einzelspieler 0.5

Naja, so ganz leer gehen die Einzelspieler auch wieder nicht aus. In einzelnen Tutorialmissionen erlebt der Spieler die einzigen Missionen mit etwas Hintergrund und Zwischensequenzen. Hierbei lernt man die Grundgriffe als Infanterist im Kampf gegen imperiale Droiden oder das Fliegen mit den X-Wing Modellen im Kampf gegen Tie Fighter. Hinzu kommen noch Einführungen in den AT-ST Kampfläufer, der Kampf mit Landspeeder gg die AT-AT Kamfläufer auf Hoth, die Speederbikes auf dem Planeten Endor und die Kämpfe als Held mit entsprechenden Spezialfertigkeiten.
Ansonsten darf man pseudo Schlachten gegen KI Gegner austragen, die sich jedoch nicht viel von Mehrspielergefechten unterscheiden. Entweder man spielt im Modus “Wer zuerst 100 Kills hat” oder man wehrt immer stärker werdende Gegnerwellen über eine gewisse Zeit ab. Einziger Pluspunkt ist hier, dass man das ganze zusammen mit einem zweiten Spieler am Split-Screen oder mit einem Freund per Internet spielen. Langzeitspielspaß sieht jedoch anders aus. Also Dice… WARUM?

Klonkriege

Was in Sachen Einzelspieler eingespart wurde, wird in den Mehrspielermodi wieder einigermaßen ausgeglichen. In insgesamt 11 Spielmodi dürfen sich Rebellen und Imperiale gegenseitig auf die Mütze hauen. So richtig ausgetobt wird sich jedoch nur in wenigen Modis, die sich schnell etablieren, so dass der Rest als Spartenmodi verkommen werden. Hierbei gibt es einzelne Modi wie Capture the Flag oder King of the Hill, die nur als Infanterist bestritten werden können, so dass widerum viel an Atmosphäre verloren geht.
Die eigentlichen Hauptmodi stellen Vorherrschaft (ähnlich wie Conquest in Battlefield 3/4) und Kampfläuferangriff. In Vorherrschaft kämpfen bis zu 40 Spieler, inklusive Fahrzeugen, um Kontrolpunkte zu erobern und so gegenseitig Teamleben abzuziehen. Ein spezieller Star Wars Modi stellt Kampfläuferangriff dar. Hierbei stapfen zwei fast unzerstörbare AT-AT Kampfläufer langsam in Richtung Rebellenbasis und das Rebellenteam muss in einer vorgegebenen Zeit die Läufer zu Fall bringen. Das klappt allerdings nur mit ordentlicher Teamarbeit und dem Einsatz schwerer Waffen und Lufteinheiten. Hierbei kommen unter anderem auf Hoth die Landspeeder zum Zuge, die mittels Kabel die Beine umwickel und so die gigantischen Kriegsmaschinen zu Boden bringen. Hierbei müssen die Rebellen jedoch erst spezielle Kontrolpunkte erobert werden, damit auch Bomberstaffeln als Unterstützung hinzu kommen und die Schilde der Läufer niederringen. Spannend bis zur letzten Minute und echtes Star Wars Feeling.
Halt mal… wo sind denn die AT-ST und Kampfpanzer? Tja… auch hier geht Battlefront seine eigenen Wege. Anstatt die Fahrzeuge auf der Karte zu parken, muss sich der Spieler mittels Abschüsse und Mehrspielerpunkte die einzelnen Gefährte und Waffen zusammen sammeln und als eine Art Power Up nutzen. Sehr gewöhnungsbedürftig und sicherlich nicht die unumstrittenste Entscheidung.

Wo ist das “Star” aus “Star Wars”?

Wer an Star Wars denkt, denkt auch an die wilden Gefechte im Welttraum mit Sternenzerstörern und den kleinen Kampffliegern. Doch auch hier geht der Spieler komplett leer aus. Einzig auf den Planetenoberflächen dürfen die X-Wing und Tie-Fighter in Luftkämpfen ihre Kräfte messen. Hierbei treten bis zu 20 Spieler gegeneinander an, um die Luftherrschaft zu erringen. Spannend und packend, aber es fühlt sich nicht richtig nach Star Wars an. Wem hier das Wort “DLC” in den Sinn kommt, gehört zur bösen Seite der Macht… und hat vermutlich Recht.
Auch das “Wars” kommt stellenweise einfach zu kurz. Gerade einmal vier Karten sind in den Modi Vorherrschaft und Kampfläufer auszuwählen und nutzen sich entsprechend schnell ab. Auch hier kommt wieder das Wort “DLC” sehr schnell in den Sinn.

[–NEU–]
Den kenn ich doch?!

In Star Wars dürfen natürlich einzelne Figuren nicht fehlen, die letztlich das Universum auch ausmachen. Auf Rebellenseite darf man auf Luke Skywalker, Han Solo und Prinzessin Leia zurückgreifen. Auf der imperialen Seite kommen Darth Vader, Emperor Palpatine und Boba Fett zum Zuge. Jeder einzelne Held muss freigeschaltet werden und hat seine eigenen Vorzüge und Spezialfunktionen. Während Luke Skywalker seine Macht und Lichtschwert einsetzt, darf Han Solo mit seinem Blaster rumballern und Boba Fett fliegt mit seinem Jetpack umher, um überraschend aus der Luft in den Kampf einzugreifen. Auch im Luftkampfmodus kommen spezielle Einheiten wie der Millenium Falken und Slave One (Boba Fetts Raumschiff) zum Zuge. Wer gerne nur mit Helden in die Schlacht ziehen möchte, darf sich in einem eigenen Spielmodi entsprechend austoben.

Die Macht ist stark

In Sachen Grafik und Sound dürften keine Wüsche bei den Star Wars Anhängern offen bleiben. Scharfe Texturen, riesige Kampfläufer und pfeilschnelle Raumschiffe die über den Kopf hinweg jagen, während Stormtrooper mit Blastern die Laserblitze um den Kopf ballern. Star Wars Herz was willst du mehr? Auch die Maps sind schön gemacht und selbst die Sternenzerstörer die im Orbit geparkt sind, sehen einfach super aus. Ganz zu schweigen von den Explosions- und Vegetationseffekten, die überall überzeugen können und die Welt sehr echt erscheinen lassen. Auch Blaster, Tie Fighter und alle Gerätschaften aus den Filmen klingen auch genau so und noch besser. Das typische Heulen der vorbeifliegenden Tie Fighter oder das zippen der Blastergewehre kommen einem sofort bekannt vor und man ist sofort mitten im Kampf und gefangen in der Atmosphäre. Hinzu kommt natürlich der epochale Soundtrack, der jedes mal aufs neue Gänsehaut hervorruft. Einzig die deutschen Synchronstimmen wirken etwas deplatziert und gelangweilt.

Wo ist Battlefield?

Bevor der Entwickler Dice Battlefront veröffentlicht hat, zeichnet sich das schwedische Entwicklerstudio durch die hevorragende Battlefield Reihe aus. Somit waren die Erwarten sehr hoch, dass auch die tiefgründige Taktik und das Teamgefühl ähnlich gut ins Star Wars transferiert wird. Doch auch hier spart Star Wars Battlefront an den falschen Stellen. Anstatt Spielerklassen lässt sich die Ausrüstung der Spielfigur durch erspielte Punkte erweitern. Leider spielen sich die Waffen und Zusatzausrüstungen extrem gleich, so dass man letztlich bei einer bleibt. Leider gibt es auch keine Möglichkeiten dem Team durch Spezialfunktionen oder ähnliches wie z.B. Munitionskisten oder Wiederbelebung zu helfen. So fördert man kein Teamplay und dies merkt man sofort im Spiel. Jeder spielt für sich und ist auf der Jagd nach Punkten. Echtes Teamwork sieht man extrem selten und selbst ein Chatprogamm fehlt vollends. Auch hier verschenkt Dice wertvolle Möglichkeiten und vergrault damit viele Spieler. Denn ohne entsprechendes Teamplay wird langfristig auch die Motivation leiden.

Wo Star Wars drauf steht

ist auch Star Wars drin. Meistens zumindest. Zum Teil. Nach erfolgreicher Installation und dem obligatorischen Firstday Patch erklingt auch schon die bekannte Titelmelodie die jedem Star Wars Fan das Herz in die Hose rutschen lässt. Endlich ein Star Wars Spiel in der aktuellen Grafikgeneration und Internetmöglichkeiten. Erfahrene Spieler dürften die alten Battlefront Spiele noch in guter Erinnerung haben und in Nostalgie schwelgen. Doch wo ist die bombastische Einzelspielerkampagne? Wo kann man als Einzelspieler die fantastischen Schlachten der Filme nacherleben? Leider nirgends. Und hier keimen bereits die ersten ernsthaften Zweifel am neuen Star Wars Juwel auf.

Einzelspieler 0.5

Naja, so ganz leer gehen die Einzelspieler auch wieder nicht aus. In einzelnen Tutorialmissionen erlebt der Spieler die einzigen Missionen mit etwas Hintergrund und Zwischensequenzen. Hierbei lernt man die Grundgriffe als Infanterist im Kampf gegen imperiale Droiden oder das Fliegen mit den X-Wing Modellen im Kampf gegen Tie Fighter. Hinzu kommen noch Einführungen in den AT-ST Kampfläufer, der Kampf mit Landspeeder gg die AT-AT Kamfläufer auf Hoth, die Speederbikes auf dem Planeten Endor und die Kämpfe als Held mit entsprechenden Spezialfertigkeiten.
Ansonsten darf man pseudo Schlachten gegen KI Gegner austragen, die sich jedoch nicht viel von Mehrspielergefechten unterscheiden. Entweder man spielt im Modus “Wer zuerst 100 Kills hat” oder man wehrt immer stärker werdende Gegnerwellen über eine gewisse Zeit ab. Einziger Pluspunkt ist hier, dass man das ganze zusammen mit einem zweiten Spieler am Split-Screen oder mit einem Freund per Internet spielen. Langzeitspielspaß sieht jedoch anders aus. Also Dice… WARUM?

Klonkriege

Was in Sachen Einzelspieler eingespart wurde, wird in den Mehrspielermodi wieder einigermaßen ausgeglichen. In insgesamt 11 Spielmodi dürfen sich Rebellen und Imperiale gegenseitig auf die Mütze hauen. So richtig ausgetobt wird sich jedoch nur in wenigen Modis, die sich schnell etablieren, so dass der Rest als Spartenmodi verkommen werden. Hierbei gibt es einzelne Modi wie Capture the Flag oder King of the Hill, die nur als Infanterist bestritten werden können, so dass widerum viel an Atmosphäre verloren geht.
Die eigentlichen Hauptmodi stellen Vorherrschaft (ähnlich wie Conquest in Battlefield 3/4) und Kampfläuferangriff. In Vorherrschaft kämpfen bis zu 40 Spieler, inklusive Fahrzeugen, um Kontrolpunkte zu erobern und so gegenseitig Teamleben abzuziehen. Ein spezieller Star Wars Modi stellt Kampfläuferangriff dar. Hierbei stapfen zwei fast unzerstörbare AT-AT Kampfläufer langsam in Richtung Rebellenbasis und das Rebellenteam muss in einer vorgegebenen Zeit die Läufer zu Fall bringen. Das klappt allerdings nur mit ordentlicher Teamarbeit und dem Einsatz schwerer Waffen und Lufteinheiten. Hierbei kommen unter anderem auf Hoth die Landspeeder zum Zuge, die mittels Kabel die Beine umwickel und so die gigantischen Kriegsmaschinen zu Boden bringen. Hierbei müssen die Rebellen jedoch erst spezielle Kontrolpunkte erobert werden, damit auch Bomberstaffeln als Unterstützung hinzu kommen und die Schilde der Läufer niederringen. Spannend bis zur letzten Minute und echtes Star Wars Feeling.
Halt mal… wo sind denn die AT-ST und Kampfpanzer? Tja… auch hier geht Battlefront seine eigenen Wege. Anstatt die Fahrzeuge auf der Karte zu parken, muss sich der Spieler mittels Abschüsse und Mehrspielerpunkte die einzelnen Gefährte und Waffen zusammen sammeln und als eine Art Power Up nutzen. Sehr gewöhnungsbedürftig und sicherlich nicht die unumstrittenste Entscheidung.

Wo ist das “Star” aus “Star Wars”?

Wer an Star Wars denkt, denkt auch an die wilden Gefechte im Welttraum mit Sternenzerstörern und den kleinen Kampffliegern. Doch auch hier geht der Spieler komplett leer aus. Einzig auf den Planetenoberflächen dürfen die X-Wing und Tie-Fighter in Luftkämpfen ihre Kräfte messen. Hierbei treten bis zu 20 Spieler gegeneinander an, um die Luftherrschaft zu erringen. Spannend und packend, aber es fühlt sich nicht richtig nach Star Wars an. Wem hier das Wort “DLC” in den Sinn kommt, gehört zur bösen Seite der Macht… und hat vermutlich Recht.
Auch das “Wars” kommt stellenweise einfach zu kurz. Gerade einmal vier Karten sind in den Modi Vorherrschaft und Kampfläufer auszuwählen und nutzen sich entsprechend schnell ab. Auch hier kommt wieder das Wort “DLC” sehr schnell in den Sinn.

Den kenn ich doch?!

In Star Wars dürfen natürlich einzelne Figuren nicht fehlen, die letztlich das Universum auch ausmachen. Auf Rebellenseite darf man auf Luke Skywalker, Han Solo und Prinzessin Leia zurückgreifen. Auf der imperialen Seite kommen Darth Vader, Emperor Palpatine und Boba Fett zum Zuge. Jeder einzelne Held muss freigeschaltet werden und hat seine eigenen Vorzüge und Spezialfunktionen. Während Luke Skywalker seine Macht und Lichtschwert einsetzt, darf Han Solo mit seinem Blaster rumballern und Boba Fett fliegt mit seinem Jetpack umher, um überraschend aus der Luft in den Kampf einzugreifen. Auch im Luftkampfmodus kommen spezielle Einheiten wie der Millenium Falken und Slave One (Boba Fetts Raumschiff) zum Zuge. Wer gerne nur mit Helden in die Schlacht ziehen möchte, darf sich in einem eigenen Spielmodi entsprechend austoben.

Die Macht ist stark

In Sachen Grafik und Sound dürften keine Wüsche bei den Star Wars Anhängern offen bleiben. Scharfe Texturen, riesige Kampfläufer und pfeilschnelle Raumschiffe die über den Kopf hinweg jagen, während Stormtrooper mit Blastern die Laserblitze um den Kopf ballern. Star Wars Herz was willst du mehr? Auch die Maps sind schön gemacht und selbst die Sternenzerstörer die im Orbit geparkt sind, sehen einfach super aus. Ganz zu schweigen von den Explosions- und Vegetationseffekten, die überall überzeugen können und die Welt sehr echt erscheinen lassen. Auch Blaster, Tie Fighter und alle Gerätschaften aus den Filmen klingen auch genau so und noch besser. Das typische Heulen der vorbeifliegenden Tie Fighter oder das zippen der Blastergewehre kommen einem sofort bekannt vor und man ist sofort mitten im Kampf und gefangen in der Atmosphäre. Hinzu kommt natürlich der epochale Soundtrack, der jedes mal aufs neue Gänsehaut hervorruft. Einzig die deutschen Synchronstimmen wirken etwas deplatziert und gelangweilt.

Wo ist Battlefield?

Bevor der Entwickler Dice Battlefront veröffentlicht hat, zeichnet sich das schwedische Entwicklerstudio durch die hevorragende Battlefield Reihe aus. Somit waren die Erwarten sehr hoch, dass auch die tiefgründige Taktik und das Teamgefühl ähnlich gut ins Star Wars transferiert wird. Doch auch hier spart Star Wars Battlefront an den falschen Stellen. Anstatt Spielerklassen lässt sich die Ausrüstung der Spielfigur durch erspielte Punkte erweitern. Leider spielen sich die Waffen und Zusatzausrüstungen extrem gleich, so dass man letztlich bei einer bleibt. Leider gibt es auch keine Möglichkeiten dem Team durch Spezialfunktionen oder ähnliches wie z.B. Munitionskisten oder Wiederbelebung zu helfen. So fördert man kein Teamplay und dies merkt man sofort im Spiel. Jeder spielt für sich und ist auf der Jagd nach Punkten. Echtes Teamwork sieht man extrem selten und selbst ein Chatprogamm fehlt vollends. Auch hier verschenkt Dice wertvolle Möglichkeiten und vergrault damit viele Spieler. Denn ohne entsprechendes Teamplay wird langfristig auch die Motivation leiden.

 

 

Systemvoraussetzungen

  • Playstation 4

 

 

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Post Author: Admin

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