Battlestar Galactica Deadlock: The Broken Alliance

 

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Mancher wird sich erinnern: Vor bald einem Jahr konnten wir dem Weltraum-Strategie-Titel „Battlestar Galactica Deadlock“ eine recht ordentliche Wertung erteilen. Nun liegt mit „The Broken Alliance“ eine neue und im Vergleich zum ersten DLC deutlich umfangreichere Erweiterung für das Spiel vor.

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Im Unterschied zum sogenannten „Reinforcement Pack“, das Ende letzten Jahres veröffentlich wurde, enthält „The Broken Alliance“ (TBA) nicht nur neue Schiffe für beide Kriegsparteien, sondern auch acht neue Story-Missionen, die sich nahtlos in die Kampagne des Hauptprogramms einfügen und die Mythologie des aus dem Fernsehen bekannten „Battlestar“-Universums um interessante Aspekte bereichern. Hierbei geht es, soviel sei angedeutet, vor allem um politische Konflikte innerhalb des Zwölferrats der menschlichen Kolonien einschließlich Verrat, Intrigen und neuer Charaktere.

 

Zusätzlich dürfen Menschen und Zylonen ihr bisheriges Waffenarsenal um je zwei Großschiffe sowie einen Raumjäger erweitern. In dieser Hinsicht führt TBA in Gestalt der Unterstützungsschiffe ein bisher nicht im Spiel vorhandenes Konzept ein: Unterstützungsschiffe sind in der Lage, mitten im Kampfgetümmel Reparaturen an der Panzerung befreundeter Einheiten durchzuführen. Die koloniale „Celestra“ kann darüber hinaus eigene Schiffe mit Lenkraketen versorgen. Ihr zylonisches Gegenstück, die „Hydra“, besitzt hingegen die Fähigkeit, innerhalb der Sensorreichweite die Nachladezeiten für Torpedos und Raketen erheblich zu senken. Hierbei gilt es zu beachten, dass Unterstützungsschiffe keine Bewaffnung mit sich führen und daher nicht unbedingt in die vorderste Schlachtlinie gehören.

Darüber hinaus bekommen die Zylonen mit der „Argos“ einen äußerst mächtigen und vielseitigen Basisstern spendiert. Dieser beherbergt nicht nur bis zu drei Jagdstaffeln, sondern verfügt auch über eine beeindruckende Anzahl von Raketen- und Torpedoschächten. Außerdem kann die „Argos“ im Kampfgebiet Überlichtsprünge über kurze Distanz durchführen, um so ihre Position blitzschnell zu ändern. Die koloniale Flotte hält mit dem leichten Kampfstern „Minerva“ dagegen. Letzterer ist zwar nicht sonderlich stark gepanzert, dafür aber äußerst agil und mit Punktverteidigung sowie einer breiten Palette an Geschützen zudem gut bewaffnet. Abgerundet wird das Paket durch den kolonialen „Assault Raptor“, bei dem es sich um eine Angriffsversion des bekannten Standard-Raptors handelt, sowie durch den zylonischen „Scorpion“. Dieser stellt eigentlich keine Jagdmaschine im engeren Sinne dar, sondern eine Wächter-Drohne, die sich an Brennpunkten als Waffenplattform einsetzen lässt.

 

Mit TBA geht übrigens auch ein umfangreiches Update einher, welches den Besitz der Erweiterung nicht voraussetzt und das Basisspiel auf Version 1.0.35 bringt. Hier gibt es einige durchaus erwähnenswerte Verbesserungen. Auffällig ist vor allem der Umstand, dass der im Gefecht erlittene Schaden nun persistent ist und nicht mehr einfach wie von Zauberhand nach der Schlacht verschwindet. Jede Schiffsreparatur kostet wertvolle Ressourcen, was eine neue Vorgehensweise von Seiten des Spielers erfordert und den Kampagnenverlauf noch etwas interessanter gestaltet. Eine nette Dreingabe hierbei: In der taktischen 3D-Ansicht werden Schäden jetzt auch visualisiert, so dass ein ramponierter Kampfstern nicht mehr so aussieht, als wäre er gerade vom Stapel gelaufen.

Zudem wurde ein wenig an der Einheiten-Balance geschraubt und auch die eine oder andere Spezifikation überarbeitet. So erhält der koloniale Raptor nun die Fähigkeit zum Entern feindlicher Schiffe, während der zylonische Wardriver ab sofort elektronische Störmaßnahmen aktiv einsetzen und feindliche Lenkraketen umleiten kann. Abschließend wollen wir noch erwähnen, dass das Interface deutlich übersichtlicher gestaltet wurde und nun auch mehr Informationen enthält. Der neue Bildschirm „Geheimdienst“ ersetzt das bisherige Ökonomie-Menü und fasst viele Daten in praktischer Weise zusammen.

 

 

 

 

 

 

 

Systemvoraussetzungen

Windows 7/8/8.1/10

2 GHz-Prozessor

4 GB RAM

1 GB-Grafikkarte (DX 11)

9 GB freier Festplattenspeicher

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Post Author: Mortimer