Rapala Pro Bass Fishing

903642301b311afde2a2aa88d68ae95cAnglerfans unter der Gamergemeinde können endlich aufatmen, denn man hat sich nun um diese gekümmert. Mit Rapala Pro Bass Fishing versucht Activision das Vergnügen auf die heimische Konsole zu bringen. Ob dies das echte Angelvergnügen bei schlechtem Wetter ablösen kann erfahrt ihr bei uns.

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Ein Angelabenteuer kann also auf der heimischen Konsole Beginne, zwar gibt es keinerlei Storyline oder ähnliches, aber wer benötigt dies auch schon, wenn man lediglich seine Angelgelüste ausleben möchte.Das Spiel baut auf drei verschiedene Modi, dem Wettkampf, in dem es darum geht Triumphe zu ergattern, welche in drei Saisons eingeteilt werden. Diese stellen automatisch auch den Schwierigkeitsgrad dar. So muss man allerdings mit der ersten Saison, dem ersten Schwierigkeitsgrad, beginnen und erst mit dem erlangen aller Triumphe schaltet man eine weitere Saison frei. Insgesamt kommt man somit auf drei Saisons.
Wirklich schön erklärt werden die einzelnen Saisons. Denn es ist einfacher einen zierlichen Zander zu fangen, auf welchen man in der ersten Saison trifft, als beispielsweise einen wuchtigeren Felsenbarsch, auf welchen man in der letzten Saison treffen wird.
Die beiden weiteren Spielmodi sind das freie Angeln, in dem es gilt verschiedene Herausforderungen zu meistern, sowie das kooperative Angeln mit einem Freund via Splitscreen.

Gerade Neueinsteiger bei Rapala Pro Bass Fishing werden anfänglich leichte Probleme bekommen, denn ein wirkliches Tutorial gibt es nicht. Man kann sich lediglich nur Tipps einholen, wie man Angeln kann. Diese werden unten rechts am Bildschirmrand aufgeführt.
Es heißt also, learning by doing.
Um auf dem See erst einmal einen geeigneten Angelplatz finden zu können, muss man mit der dazu gehörigen kleinen Minimap arbeiten. Dort wird beispielsweise die Andockstelle angezeigt, von der man aus startet, aber die Challenge auch vorzeitig beenden kann. Dies kann man nutzen, wenn man der Meinung ist, diese schon gewonnen zu haben, so dass man nicht unbedingt die zeitliche Frist des Wettbewerbes ausnutzen muss.
Als nächstes sollte man auf grün oder gelb markierte Punkte der Karte achten. Diese zeigen dem Spieler stets die Angelstellen an. Die farbliche Bedeutung hierbei ist relativ einfach erklärt. Grüne Punkte stehen für die primären Ziele, wobei die gelben dann logischerweise die sekundären Ziele anzeigen.
Ist man erst einmal an der geeigneten Stelle angelangt, kann man sein Radar umstellen, um zu sehen, wie viele Fische sich derzeit unter dem Boot befinden. Ist man also der Meinung, dass der Schwarm geeignet ist für einen schnellen Fang, der kann sich gleich an die Spitze des Bootes bewegen und die Angelroute in das Wasser schleudern und mit der Jagd beginnen.

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Wer sich für den Kauf eines Angelruten-Kontrollers entschieden haben sollte, der wird es wohl realitätsgetreuer haben, als die Spieler, welche sich nur mit dem normalen Standart-Kontroller zufrieden geben müssen. Anzumerken ist bei der Angelroute selber, dass diese anfänglich recht unübersichtlich scheint, man dennoch recht schnell Zugang in die Steuerung findet. Es macht jedenfalls mehr Spaß, als das Angelvergnügen, ohne diesen realitätsgetreuen Zusatz, auch wenn dieser an der einen oder anderen Stelle zu leichten anfänglichen Schmerzen in der Hand führen könnte. Ist allerdings auch nicht zwingend vonnöten, aber kurbelt den Spielspaß um einiges an, als wenn man nur mit dem normalen Kontroller agiert.

Durch die Tipps, am Bildschirmrand, während des Angelns wird dem Spieler zwar optisch dargestellt, wie man die Angeloute bewegen muss, um einen Fisch erst einmal an den Köder selber zu locken, allerdings habe ich anfänglich gedacht, dass die Kurbel permanent in hohem Tempo bewegt werden muss. Nach meiner doch recht schlechten Ausdauer in Sachen kurbeln fiel mir jedoch recht schnell auf, dass sich die Fische schneller anlocken lassen, wenn man die Kurbel relativ langsam dreht. Nur leider bin ich erst zu dieser Erkenntnis gekommen, nachdem ich nicht mehr die Kraft aufbekommen habe, diese schneller zu drehen.

Hat man erst einmal einen Fisch an der Angel, so muss man diesen in die Mitte des Bildschirmes manövrieren. Versucht dieser also aus dem Bild heraus zu schwimmen, so dreht man die Angelroute bequem in die Richtung, bis dieser Erschöpft ist und sich dieser letzten Endes doch mit seinem bevorstehenden Schicksal abgefunden hat. Denn erst wenn der Fang in der Mitte des Bildschirmes umher schwimmt sollte man die Kurbel drehen und den Fisch einholen.
Zum einholen des Fisches selber bleiben dem Spieler nun zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Entweder man zieht diesen komplett an das Boot heran, so dass der Protagonist diesen direkt aus dem Wasser heben kann, oder man drückt eine gewisse Taste, welche dem Spieler angezeigt wird, um den Fisch mit einer ruckartigen Bewegung direkt aus dem Wasser in das Boot zu schleudern.
Nicht jeder Fisch versucht auf dieselbe Art zu entkommen, in dem dieser versucht aus dem Bildschirm heraus zu schwimmen. Andere versuchen lediglich mit gewagten Sprüngen aus dem Wasser den Spieler dazu zu bewegen, ihn frei zu lassen. Vor einer solchen Action erscheint dann eine Leiste auf der es gilt einen Punkt in die Mitte der besagten Leiste in einem blau markierten Bereich zu bewegen und den angezeigten Knopf zu drücken, damit man ihn noch an der Angel hält.

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Was wäre eine Angelsimulation schon, wenn man nur einen Köder zur Auswahl hätte? Man kann bequem auf seinem privaten Boot seine Angelkiste öffnen, um somit zu der Vielzahl an Ködern zu gelangen. Dort wird auch direkt angezeigt, welcher Köder sich am besten für den derzeitigen primär zu fangenden Fisch eignet. Dem Spieler wird somit ziemlich schnell deutlich gemacht, dass man Fische schneller mit der richtigen Wahl des Köders fangen kann, um somit schneller den Wettbewerb für sich zu entscheiden.
Je nach Wahl des Köders ändert sich allerdings auch das Angelverhalten. Auf diese Weise wird dem Spieler die gewisse Abwechslung geboten, so dass man nicht stets dieselben Bewegungen machen muss, um den Fisch an den Köder zu locken. Um den Ansporn hoch anzukurbeln ist es dem Spieler möglich bis zu 39 verschiedene Köderarten frei zu schalten.

Als nächste Auswahlmöglichkeit hat man auch die Möglichkeit auf die Kurbelstärke einzugehen. Diese entscheidet dann beispielsweise über Wurfgenauigkeit oder die Wurfweite.
Als letzte Option steht dem Spieler nun noch die Möglichkeit offen sich seine Wurfroute auszusuchen. Hierbei muss man allerdings anmerken, dass man erst weitere Routen frei spielen muss, um diese verwenden zu können.

Im Hauptmenü kann man in dem Unterpunkt Extras eine Einsicht über die noch frei zu spielenden Objekte ergattern. Diese sind übersichtlich strukturiert und neben Ködern, Angelrollen sowie Routen hat man ebenso die Möglichkeit sein Kontingent an Brillen, Männer- und Frauenhüten, Booten bis hin zu verschiedenen Angeltechniken aufzustocken. Man muss also gestehen, dass es an der Vielzahl an Objekten nicht mangelt und somit ein gewisser Ansporn an jeglichen Zusätzen gewährleistet wird.

Grafisch angelt Rapala Pro Bass Fishing zwar nicht auf der schlechtesten Grafik, dennoch fallen mir, gerade bei der Pokalvergabe der Wettbewerbe, leichte ruckelige Momente auf. Warum man nicht gerade versucht hat diese glorreichen Momente in einen flüssigen Ablauf zu gestalten, um den wohl verdienten Pokal zu bewundern bleibt wohl ein wenig fraglich.

Um sich mit seinem Charakter anzufreunden, kann man diesen natürlich auch individuell gestalten. Die optischen fallen allerdings ein wenig dürftig aus, was dennoch in keiner Weise Einfluss auf den Spielspaß hat. Denn es geht hierbei nur um die optische Darstellung des Charakters.
So kann man dem Spieler eine Kappe verpassen, ihn mit einer Sonnenbrille ausstatten sowie das dazu gehörige Hemd und eine Hose auswählen. Nettes Feature, welches dennoch keinerlei Auswirkungen auf die Angelfähigkeiten haben werden.
Wer sich in den Wettbewerben erfolgreich geschlagen hat, der kann sich beim freien Fischen nun austoben. Dort kann man neben der Tageszeit und dem Wetter auch die Seen auswählen. Sobald man erst einmal das Spiel gestartet hat gilt es bis zu acht verschiedene Herausforderungen zu meistern, welche verschiedener nicht sein könnten. So muss man beispielsweise Fische, welche leichter als 2,25kg sind, fangen in einem gewissen Zeitrahmen, welcher dem Spieler zur Verfügung steht.
Natürlich bewegen sich die Herausforderungen nicht nur im Rahmen der Fische. Eine andere Herausforderung ist somit fünf perfekte über Kopf würfe zu schaffen, während sich der Wurfring knapp 26Meter vor dem Angler befindet.
Hierbei gilt es also noch eine Menge zu erreichen, um mehr Spielinhalte frei zu spielen.

Damit man nicht stets alleine Angeln muss hat man die Möglichkeit sein Angelabenteuer mit einem zweiten Spieler zu genießen. Dort greift man quasi auf das freie Fischen zurück und tobt sich dort via Splitscreen in den zahlreichen Herausforderungen aus!

 

 

Systemvoraussetzungen

 

  • PS III

 

 

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Post Author: Admin

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