Need For Speed Shift 2

473d281b87917f227e477fa1fa57a5a2Mit Need for Speed Shift 2 kommt der 2. Teil dieser Serie auf den Markt. Natürlich wird der Titel sofort mit dem Primus dieser Klasse, Gran Turismo 5, verglichen. Wie sich Need for Speed in diesem Vergleich schlägt, und wer sich die Krone aufsetzen darf, erfahrt ihr in dem folgenden Test.

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Mit Need for Speed Shift 2 kommt der 2. Teil dieser Serie auf den Markt. Natürlich wird der Titel sofort mit dem Primus dieser Klasse, Gran Turismo 5, verglichen. Wie sich Need for Speed in diesem Vergleich schlägt, und wer sich die Krone aufsetzen darf, erfahrt ihr in dem folgenden Test.

Das Hauptaugenmerkt des Spiels liegt natürlich auf dem Karrieremodus, in welchem ihr euch durch 16 Level nach oben kämpfen müsst. Zuerst kauft ihr euch euer erstes Auto, welches ihr im Verlauf des Spiels Tunen könnt. Mit rund 120 Fahrzeugen ist der Fuhrpark relativ umfangreich, kommt jedoch nicht an den von Gran Turismo heran. Bei jedem Rennen sammelt ihr Punkte durch eure Platzierungen, wodurch ihr im Level steigt und weitere Rennen freischaltet. Zwischen den Rennen erhaltet ihr immer wieder Tipps von Profirennfahrern um euch weiter zu verbessern. In der Werkstatt könnt ihr das Aussehen und die Leistung eures Wagens verändern. Optisch gibt es nicht so viel zu verändern. Lediglich der Lack und ein paar Venyls verschönern die Optik eures Wagens. Im Leistungsbereich hingegen gibt es sogar mehr Tuning Optionen, als beim großen Konkurrenten. Sher gut dabei ist, dass man direkt sehen kann, wie viel zusätzliche km/h das eingebaute Teil bringt, beziehungsweise wie viel Beschleunigungszeit ihr spart.
Natürlich könnt ihr euch im weiteren Verlauf auch neue Autos kaufen, um noch schneller zu sein. Neben den normalen Rennen gibt es die Drift, Zeit und Eliminationsrennen. Auch die Nachtrennen bieten eine willkommene Abwechslung. Leider sind die Driftrennen sehr schwer geraten. Hier werden vor allem Neulinge echte Probleme bekommen. Zum Glück könnt ihr diese Rennen auch einfach links liegen lassen, und trotzdem bis zum Ende des Spiels kommen.

Nun zu den weiteren Neuerungen. Ganz innovativ ist die neue Helmkamera, die euch eine ganz neue Sicht auf die Strecke gibt. Im ersten Moment ist diese sehr ungewohnt, denn die Kamera wackelt bei der Cockpit Ansicht viel mehr als gewohnt. Nach einiger Zeit gewöhnt ihr euch allerdings daran. In engen Kurven schaut ihr dann zum Beispiel eher durch das Seitenfenster als durch die Frontscheibe. Außerdem bewegt sich der Kopf auch bei Bremsmanövern und beim Schalten. Diese Kameraperspektive ist sehr gut gelingen und bietet ein tolles Rennfeeling. Alles in Allem ist die grafische Umsetzung gut gelungen, sieht jedoch nicht ganz so gut aus wie bei GT 5.
Ein großes Plus des Spiels ist, dass jedes Fahrzeug die Cockpit Perspektive bietet und das es ein komplettes Schadensmodell gibt. Außerdem ist es immer wieder toll zu sehen, wie euer Wagen und eure Frontscheibe verschmutzt, wenn ihr mal von der Strecke abkommt.

Kommen wir nun zu der größten Schwäche des Spiels. Diese liegt eindeutig bei der KI der Gegner. Diese Fahren einfach wild und ohne Rücksicht drauf los, was oftmals bedeutet, dass ihr von der Strecke fliegt und das Rennen somit gelaufen ist. Oftmals rempeln sie euch in Kurven oder beim Anbremsen unsinnig an, was echt nervig ist. Außerdem stört der Boxenfunk schon nach kurzer Zeit. Dieser gibt oftmals unqualifizierte Aussagen von sich. Sollt ihr zum Beispiel dritter werden und werdet nur siebter, sagt er euch, dass es sehr knapp war und ihr nur Pech hattet. Ansonsten ist die musikalische Untermalung sehr gut gelungen und die Motorensounds klingen einfach nur toll.
Das Fahrgefühl unterscheidet sich zu dem von GT 5 total. Es ist am Anfang etwas ungewohnt und man kommt etwas schwer damit zurecht, hat man sich jedoch einmal daran gewöhnt ist es auch mit dem Controller gut zu bewältigen. Auch mit abgeschalteten Hilfen, bricht euch der Wagen nicht jedes mal aus und lässt sich noch relativ gut kontrollieren.
Nur beim Driften müsst ihr sehr vorsichtig mit dem Gas und der Lenkung umgehen, um diese Art von Rennen zu gewinnen. Ein kleines Manko ist die angezeigt Ideallinie, die euch Bremspunkte nicht immer anzeigt und euch auch oft zu frühem Bremsen rät. Diese individuelle Rennlinie ist bei GT 5 besser gelungen.

Neben dem Karrieremodus könnt ihr natürlich auch Online zeigen was ihr drauf habt und auch ein schnelles Rennen gegen eure Freunde ist kein Problem. Mit dem Streckenumfang und der langen Karriere bietet euch das Spiel sehr viel Abwechslung und lange Freude an den Rennen. Durch die unterschiedlichen Arten von Rennen kommt nie Langeweile auf und ihr müsst euch immer wieder neu auf die Rennen vorbereiten. Ein wenig schade ist das Fehlen von Sammlerstücken im Fuhrpark, was einige Fans sicherlich schade finden, jedoch haben die Entwickler bewusst auf langsame Autos verzichtet.

 

Systemvoraussetzungen

  • PS III

 

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