Combat Mission Battle for Normandy

9cbbae005ba49325ae32fcb16d7f5097Combat Mission Battle for Normandy ist der neueste Teil aus der Combat Mission Serie, welche von Battlefront weiterentwickelt und vertrieben wird. Mit Combat Mission Battle for Normandy geht die Reise der Combat Mission Reihe, nach den Ausflügen in modernere Zeiten – Combat Mission Shock Force mit seinen 3 Zusätzen Marines, British Forces und NATO -, wieder in die Geschehnisse des 2.Weltkrieges zurück. CM BfN ist historisch vor dem ersten Teil der Combat Mission Reihe – Combat Mission Beyond Overlord – anzusieden. Wenn man die beiden Spiele vergleicht, sieht man sofort, wie stark sich das Spiel weiterentwickelt hat.

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Die Combat Mission Reihe setzt den Fokus auf Kriegsführung in Kompanie oder Battalionsebene. Man kann sich zwar auf seine Lieblingseinheit konzentrieren, man darf aber nie den Überblick verlieren. Das Spiel lässt sich entweder Rundenmässig oder in Echtzeit spielen, wobei ich jedem das rundenbasierte Spiel eher rate, da die Konfusion am Schlachtfeld, mit all seinen Geländehindernissen groß sein kann. Auf der anderen Seite können rundenbasierte Spiele blutiger sein, da es oft passiert, dass deine Einheit um ein klein wenig zuweit vor rückt und dann massiv unter Feuer genommen wird.
Das Echtzeitspiel kann jederzeit pausiert werden. Das Rundenspiel orientiert sich am WEGO Prizip, beide Seiten machen ihre Planungen und dann wird die Runde aufgelöst und das Geschehen gezeigt. Logischerweise geht das Ganze auch gegen menschliche Gegner für Echtzeit mit TCP/IP und rundenmässig als PBEM oder als Hotseat Game.

Als Einstimmung zum Spiel kann man sich Band of Brothers anschauen, diese TV Serie gibt einen guten Überblick über Kämpfe im Kompanie/Battalionsmasstab.

In diesem Spiel ist es wichtig die Übersicht zu bewahren und seine Truppen zusammen zu halten, da falls Truppenteile ohne Funkverbindung und ausserhalb der Rufweite sind, agieren sie recht selbständig…mit manchmal positiven Überraschungen….aber leider auch sehr oft mit einem Massaker. Also Truppen zusammenhalten und nicht herrumstreunen lassen!Im Gegensatz zu Beyond Overlord lassen sich nun die Infatrieeinheiten von 12 Mann weiter teilen (in 3 Stück zu 4 Mann), dass kann unter Umständen die Verluste minimieren.
Die Spieleengine simuliert alls erdenkliche in der 3D Karte. Jeder Squad, jede Waffe mit ihrer eigenen Munition, jedes Fahrzeug, jedes Gebäude, jeden Baum und Strauch (und derer gibt es wahrlich viele in der Normandie) hat einen eigenen Status und kann beschädigt sein, verwundet, zerstört, ohne Sprit, ohne Munition und was auch immer….

Combat Mission Battle for Normandy gibt euch 3 Spielmöglichkeiten:
Kampagne, Szenario oder Quickbattle.

Eine Kampagne besteht aus mehreren miteinander verknüpften Szenarien, wobei der Spielverlauf der Szenarien für den Ausgang der Kampagne prägend ist.
Szenarien sind auf historischen Gegebenheiten aufgebaute Scharmützel und Gefechte (für mich gehört in eine Schlacht ganz einfach ein vielfaches an Truppen)
Quickbattle – Computergenerierte Schlacht nach Vorgabe diverser Einstellwerte.
Oftmals kann man Truppen tauschen und verändern, wobei aber je kampfstärker je teurer gilt.

Falls einem die gelieferten Schlachten nicht reichen, gibt es auch noch einen recht guten Editor dazu.
Die Karten können sehr klein 224×224 Meter bis recht umfangreiche 4000×4000 Meter sein, man sieht also, dass man von kleinsträumigen Nahkampfgefechten bis zur nahezu ausgewachsenen Panzerschlacht alles mögliche spielen kann.
Damit die Karten auch ansehnlich wirken, gibt es eine Anzahl von Geländearten, Bäumen Sträuchern, Gebäuden (Ställe, Kirchen, Häuser, Schuppen, Plumpsklo………..bis hin zu Tankstellen und das Ganze bis zu 8 Stockwerke hoch….oder sind es nur 7…..), wobei eine der boshaftesten Gelände die so genannte Bocage ist. Wer schon mal in der Normandie wahr kenn diese hübsch anzusehenden aber nahezu undurchdringlichen Hecken, welche das Kampfgeschen in der Normandie massiv beeinflussten. Die Alliierten konnten deshalb ihre Materialüberlegenheit nicht ausnutzen und die Deutschen nutzten das Gelände und ihre oftmals überlegenen Panzer gegen den kanalisierten motorisierten Gegner ( Wittmann wird vielen von euch ein Begriff sein)

Zum Gelände gehören aber auch Kampfunterstände, Schützengräben, Einmannlöcher, Bunker, Tschechenigel, Stacheldrahthindernisse und Minen.

Jeder Soldat wird einzeln vom Computer überwacht und hat seine eigenen Eigenschaften und Fähigkeiten. Grafisch sieht man sofort welche Bewaffnung er trägt. Jeder Soldat gehört einer Organisation/Truppenteil an, wobei es eine Befehlsstruktur gibt, welche das Spielgeschen beeinflussen kann (verliert eine Einheit die Truppenführer, dann sinkt die Moral und es kann zu außergewöhnlichen Taten an Feigheit, aber auch Heldentum kommen!) Einzelne Soldaten können gefangen genommen werden, aber sie können auch wieder durch eine Kommandoaktion befreit werden. Verletzte Soldaten kann mittels Erster Hilfe geholfen werden.

Fahrzeuge sind realitätsgetreu nachgebildet worden, im Spiel sind oft einzelne Fahrzeuge der selben Art komplett unterschiedlich (zusätzlich montierte Waffen, angebrachte Panzerung, etc)
Jedes Fahrzeug benötigt Soldaten bzw Kraftfahrer oder Panzerfahrer, welche einzeln dargestellt sind und alle auch aus brennenden Fahrzeugen entkommen können (wenn sie Glück haben)
Jedes Fahrzeug kann Passagiere tragen, welche auch vom Fahrzeug aus Ihre eigenen Waffen verwenden können.
Panzer haben oftmals mehr als nur ihre Hauptwaffe, um Munition zu sparen sollten sie auch ihre MGs verwenden oder ihren Vormarsch oder Rückzug mit Nebelwerfern tarnen. Für die Panzerkanone haben viele Panzer verschiedene Munitionsarten…je nach Art des Zieles soll entweder die Besatzung selbst oder der Spieler wählen was verwendet wird.

Auch Unterstützungswaffen wie Granatwerfer und Infantriegeschütze sind auf der Karte oftmals vorhanden. Diese sollte man mit bedacht und nötiger Vorsicht verwenden, da Friendly Fire keinesfalls freundlich mit deinen Soldaten umgeht. Granatwerfer und geschütze können sowohl direkten Feuersupport wie auch indirektes Unterstützungsfeuer geben, wobei Artilleriebeobachter sehr wichtig sind. Die Realitätsgetreue siht man hier, dass jeder Mann der Mannschaft seinen eigenen Aufgabenbereich hat, verliert jman Leute, lassen diese sich nicht so einfach ersetzen und die Feuergeschwindigkeit oder die Genauigkeit leiden darunter. Offmap Artillerie ist auch vorhanden (bis hin zu Schlachtschiffen!) Diese können über TRPs (Target Reference Points) Unterstützungsfeuer geben. Ähnlich funktioniert es mit Jagdbombern – ein richtiges Highlight wenn die Deutschen mal von einer FW190 Unterstützung bekommen.

Zur Einstimmung gibt es 3 überlange Youtube Videos eines Betatesters. Jedes davon ist ein AAR in englischer Sprache und gibt wirklich guten Überblick über das Spiel. Nur wundert euch nicht, wenn es euch am Anfang nicht so flüssig von Händen geht…..all die Kurzbefehle und das Bewegen auf der Karte sowie das Bewegen der Karte will geübt sein. Der Betatester gibt bei seinen Erzählungen einen guten Einblick und auch Hintergrunwissen über das Spiel….ENJOY!

und um Schluss

Viel Spass beim Spielen…..man sieht sich am Schlachtfeld!

 

 

Systemvoraussetzungen

  • Processor: Pentium IV 1.8 GHz (flüssig ab 2,8 Ghz!)
  • Video Card: GeForce 5200 or Radeon 9200 (32 Megabyte VRAM or better and must support 1024×768 or higher resolution) in OpenGL
  • Sound Card: DirectX 9 compatible Sound Card
  • System Memory: 1 Gigabyte or more RAM
  • Hard Drive Space: 3.5 Gigabyte

 

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