MAG

215f3d91af94af673ca5930e2d71bacbMit MAG bringt SONY einen Online-Shooter auf den Markt, der seinesgleichen suchen wird. Die Erwartungen sind dementsprechend hoch. Mit bis zu 256 Spielern soll es auf einer Karte um alles gehen. Dabei soll eine Community aufgebaut werden, die an Counter Strike denken lässt. Wobei die Kameradschaft im Vordergrund steht.

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MAG spielt in der Zukunft nach dem dritten Weltkrieg. Die Wirtschaft ist zusammengebrochen und Regierungen wurden gestürzt. Nun geht es darum, wer in der neuen Welt die Vorherrschaft erringt.

Zu beginn des Spiels erschafft ihr euch einen Charakter. Hierbei könnt ihr euer Aussehen in ein paar kleinen Details verändern. Nun wählt ihr eine Fraktion für die ihr kämpfen wollt.

Es stehen drei Fraktionen zur Auswahl, die allesamt Privatarmeen sind und von Wirtschaftskonzernen unterstützt werden, denen es alleine um Macht und Geld geht. Der Krieg zwischen diesen 3 Fraktionen wird der Schattenkrieg genannt.

Zum einen Die S.V.E.R. Diese Rebelleneinheit hat ihren Ursprung in Tschetschenien, doch die meisten Kämpfer stammen aus China, Indien und Russland. Dieses Verteidigungsunternehmen schert sich nicht um Traditionen sondern setzt auf Angst, Respekt und Ruhm.

Raven aus Österreich besteht aus Deutschen, Franzosen und Italienern und operiert hauptsächlich in Europa. Sie besitzen modernste Waffen, da sie von der Rüstungsindustrie finanziert werden. Hier wird Organisation groß geschrieben.

Zu guter letzt Valor. Valor wurde von einer Gruppe ehemaliger Offiziere gegründet. Der Sitz ist in Alaska und die Kämpfer stammen aus Amerikanischen, Englischen und Mexikanischen Elite-Einheiten. Ihre Erfahrung ist ihr großer Vorteil und sie setzen auf strengste Disziplin.

Damit wäre eigentlich schon die knappe Story erzählt. Nun macht ihr euch daran die erste Trainingsmission zu absolvieren, um die Steuerung ein wenig besser kennenzulernen. Diese sollte euch ziemlich schnell in Fleisch und Blut übergehen, denn sie ist nicht sehr viel anders, im Vergleich zu anderen Shootern.
Insgesamt gibt es 4 Spieltypen von denen ihr zuerst nur den ersten wählen könnt.
Bei der „Unterdrückung“ geht es darum dem Gegner größtmöglichen Schaden zuzufügen. Hier wird mit 2 Teams a 32 Spielern gegeneinander angetreten. Mit jedem Abschuss sammelt ihr Erfahrungspunkte. Natürlich geht es nicht nur darum, soviele Gegner wie möglich zu eliminieren, sondern darum taktisch zu Spielen. Ihr bekommt mehr Punkte, wenn ihr eure Mission erfüllt und Teilziele erobert.Je mehr Erfahrungspunkte ihr sammelt, desto schneller steigt ihr im Level. Pro gestiegenem Level bekommt ihr einen Fähigkeitspunkt, den ihr in eure Ausrüstung und Fähigkeiten investieren könnt. Somit könnt ihr euren Charakter spezialisieren, und ihn zum Beispiel zum Scharfschützen machen.

Ab Level 3 Könnt ihr die Sabotage Missionen spielen. Auch hier treten insgesamt 64 Spieler an. Ein Team muss 2 Ziele einnehmen, um dann ein drittes zu Zerstören. Das andere Team muss dies natürlich verhindern.
Ab Level 8 könnt ihr dann die letzten beiden Missionen spielen.

Zum einen die Übernahme, in der zwei Teams a 64 Spieler gegeneinander antreten. Hier geht es darum, Waffen Munition und Treibstoff zu sichern, indem man Versorgungsfahrzeuge erobert und diese stiehlt. Das andere Team versucht die Versorgungsfahrzeuge zu verteidigen. Natürlich geht jede Mission auf Zeit, damit man auch irgendwann als verteidigendes Team sein Ziel erreicht hat.

Zu guter letzt gibt es die Herrschaft. Nur in dieser Mission treten komplette 256 Spieler an. Das Angreifende Team muss Treibstoffanlagen zerstören, indem die Kühltürme gesprengt und Pumpenstationen erobert werden. Das andere Team muss versuchen dies zu verhindern und den Gegner in die Flucht zu schlagen.

Um im Kampf bestmöglich gerüstet zu sein, könnt ihr euch 3 Ausrüstungssets zusammenstellen. Von Waffen über Kleidung bis hin zum Zubehör könnt ihr alles bestimmen.
Somit schafft ihr euch den Kämpfer, der am besten auf euer Können zugeschnitten ist.
Doch nicht die Ausrüstung allein ist der Hauptbestandteil des Spiels. Teamwork steht an erster Stelle. Wer sich als Rambo versucht und die Gegner alleine besiegen will, wird sich schnell als Kanonenfutter wiederfinden. Denn sobald euch die Gegner entdecken, werden sie keine Rücksicht nehmen und euer Team wird sich wohl kaum in Gefahr begeben, um euch zu retten. Denn wenn ihr euch zum Sanitäter Entwickelt, könnt ihr gefallene Kameraden wiederbeleben und sie heilen. Doch wenn ihr nicht auf die Anweisungen eures Platoonführers hört, werdet ihr nicht sehr viele Punkte sammeln. Ab Level 15 könnt ihr euch selbst zu einem Trupp-Anführer wählen lassen. Erfüllt ihr Aufgaben eures Trupp-Führers erhaltet ihr zusätzliche Punkte.

Schnell werdet ihr in Clans eingeladen, oder könnt euch sogar einen eigenen erstellen. Dann könnt ihr selbst Teammitglieder einladen, oder sie aus dem Clan entfernen, falls sie sich nicht benehmen. Außerdem könnt ihr Freunden mehr Rechte im Clan geben, oder sogar die Leitung. Die Community wird jeden Tag größer und es macht ein menge Spaß mit mehreren. Hierfür ist ein Headset sehr geeignet, denn es wird euch die Kommunikation mit euren Mitspielern sehr erleichtern.

Kommen wir nun zu den optischen Eigenschaften des Spiels. Die Grafik ist nicht auf dem allerhöchsten Niveau. Dies werdet ihr sehr schnell feststellen, doch ist das Spiel nicht auf die Grafik ausgelegt. Selbst während der Missionen mit 256 Spielern gibt es keine Einbrüche und kaum Hänger, was eine grandiose Leistung ist. Leider kann man auf den einzelnen Karten keinen Schaden anrichten und die Konturen sind manchmal etwas verwischt. Ein Nachteil ist leider auch, dass es nur sehr wenige Maps gibt und diese jedes mal per Zufall ausgewählt werden.
Vom Sound her klingen die Kampfgeräusche sehr realistisch. Umher fliegende Kugeln zischen an euch vorbei und Granateinschläge haben einen schönen Bass. Doch die Hintergrundmusik ist eher nebensächlich und die Kommentare der Kämpfer wiederholen sich schon im ersten Gefecht.

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