Smackdown vs Raw 2011

50c1860c59500ed1d0fe2817a7453d8cDieses Jahr wurde stets durch den Fußball auch auf den Konsolen dominiert. Allerdings legt THQ mit einem neuen Titel der bekannten Wrestlingreihe Smackdown vs Raw kurz vor Weihnachten eine sportliche Alternative in die Regale.

Ob es sich lohnt zur Wrestlemania zu fahren oder nicht, erfahrt ihr wie immer bei uns!

 

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Neueinsteiger in die Wrestlingwelt werden anfangs leider einen schwierigen Einstieg in das Spielgeschehen selber einstecken müssen. Es gibt kein wirkliches Tutorial, wo man in die Thematik eingewiesen wird, lediglich nur eine Art 1on1 gegen einen Gegner, der sich nicht wehrt, wo kleinere Kniffe ausprobiert werden können, bevor man zum Auswahlbildschirm über die einzelnen Modis gelangt.
Hier wird zwar der ein oder andere Griff erläutert, so dass man allerdings nur die Grundbewegungen erlernen kann. Das Problem hierbei ist nur, dass es endlose verschiedene Spielmodis gibt, wo andere Siegbedingungen im Vordergrund stehen, wie zum Beispiel eine Variante, wo man nur gewinnen kann, wenn man den Gegner durch einen Tisch hauen muss. So steht also das probieren im Vordergrund, was teilweise sogar ziemlich an den nerven zerren könnte.
 
Neben den zahlreichen Spielvarianten steht der Storymodus „Road to Wrestlemania“ als Storymodus zur Verfügung, in dem man als Spieler in eine von fünf Stars schlüpfen kann. Hierbei gibt es eine Menge Höhen und Tiefen, so dass man sich auf eine Abwechslungsreiche Kampagne freuen kann.
Man stößt also nicht nur auf diverse Standartmatches, welche man von dem GM zugeordnet bekommt, sondern muss auch des Öfteren in Streitigkeiten im Backstagebereich für sich gewinnen.
Daher ist es dem Spieler auch Möglich sich vor jeglichen Matches frei im Backstagebereich zu bewegen. Man kann hierbei auch auf Interaktionen mit verschiedenen umher irrenden Wrestlern eingehen und im Trainingsraum seine, im Ring verdienten, Siegpunkte in seine Fähigkeiten aufteilen und aufwerten.
 
Wie in der richtigen WWE stößt man somit auch in dem Storymodus auf viele Intrigen, wo der derzeitige Weltmeister versucht dem Spieler die Chancen auf einen Titelkampf zu nehmen. Und diese können manchmal sogar so sein, dass man in einen Hinterhalt gelockt wird oder ähnliches.
 
Auf die grafische Umsetzung wurde ebenfalls sehr viel Wert gelegt. Es wurde sehr auf Details geachtet. Man fühlt sich bei seinen Matches quasi wie vor dem heimischen Fernseher und fühlt sich wie ein Zuschauer. So erscheint in der einen Ecke des Bildschirmes dauerhaft, dass dieses WWE Match in HD gezeigt wird, wobei in einer anderen Ecke der Text „live“ den Kampf realistischer darstellen soll.
Zwar hat dies keinerlei Auswirkungen auf das Spiel selber, aber man fühlt sich einfach, als ob man selber gerade dieses Ereignis anschauen würde.
 
Immer wieder schön anzusehen ist es ebenso, wenn die einzelnen Kämpfer den Ring betreten. Jeder hat seinen individuellen Auftritt mit seiner eigenen Melodie, wie man es auch live vom WWE her kennt und liebt und sogar über einen Bildschirm erstrahlt das Video von jedem WWE Star. Wundervoll, dass gerade auf so etwas auch Wert gelegt wurde, um dem Spieler gerade die Atmosphäre noch näher an die heimische Konsole zu bringen.
 
Gerade bei den Kämpfen wurde ebenso auf Realismus gesetzt, so wirken jegliche Schläge und Griffe so realistisch, als ob man gerade den Kampf live im TV betrachten würde.
Allerdings ist man den Spielern, im Gegensatz zum Vorgänger, bei den Finishern etwas näher gekommen. Man kann einfacher auf dieses zurückgreifen und auch öfters. Manchmal kommt es einem schon vor, als ob man viel zu Früh auf diese Option zurückgreifen kann. An dieser Stelle muss man daher sagen, dass man in kaum einem Match mehr als zwei Finisher zu Gesicht bekommt, wobei man bei Smackdown vs Raw 2011 fast am laufenden Band einen nach dem anderen ausführen kann.
Gerade hierbei kommt einem ebenso die Frage auf, die manche Wrestler sich überhaupt noch auf den Beinen halten können, nach chronischen finisher Attacken! Dafür wirken diese aber Realistisch und werden stets wunderbar in das Match selber eingegliedert, zumindest Optisch.
 Nach einem harten Match sieht man den einzelnen Kämpfern auch die Schrammen an, sie bewegen sich langsamer, sind nicht mehr so wendig und benötigen mehr Zeit, um sich wieder vom Boden aufzuraffen. Selbst Schläge mit Tischen, Stühlen oder ähnlichen wirken durch rote Stellen am Körper wunderbar inszeniert.
 

Der Onlinemodus wurde zu seinem Vorgänger erweitert, so dass man neben den zahlreichen schon vorhandenen Spielvarianten erstmals auf die heiß begehrt Royal Rumble mit bis zu 12 Spielern zurückgreifen kann! Wundervoll hierbei ist es, das man auf keinerlei großartige Lags stößt, so dass man in keinerlei Hinsicht Einschränkungen hinnehmen muss.

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