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Am 03.09.09 startet die Open Beta des strategischen Multiplayer Online-Panzersimulation Blitz 1941! |
Die letzten Testberichte
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Vom Himmel verstoßen und vom Bösen beauftragt. Als wäre das nicht genug ist die komplette Menschheit bedroht. In diesem höllischen Szenario wird Lennox, der gefallene Engel einiges zu tun haben. Lenny, der durch dich z. B. durch Klöster – Fabriken – Kanalisationen geführt wird, hat viele Gegner. Nicht nur aus Fleisch und Blut. Im neuesten Eidos Titel Infernal , trifft wie so oft Gut auf Böse. Der Himmel auf die Hölle. Ob das, was dabei herauskommt auch Spaß macht, haben wir für Euch in unserem Testbericht zusammengefasst. | | | Die Entwicklerschmiede Metropolis Software, hauchte Infernal Leben ein. Im Deutschlandvertrieb von EIDOS, findet Infernal den Weg zum Spieler. In einer ansprechenden gestalteten DVD Box, die neben der DVD auch ein etwas schwachbrüstiges Handbuch enthält, steht Infernal im Regal.
Die Installation, die absolut zügig und fehlerfrei abläuft, stellt kein Hindernis dar. Annähernd zwei GByte Daten werden kopiert und installiert, bevor Infernal zum Spiel bereit ist. Nach dem Start steht man im schwarz/weiß/rot gehaltenen, einfach animierten Hauptmenü. Optionen eingestellt, Schwierigkeitsgrad aus einem der dreien gewählt und schon kann ein neues Spiel gestartet werden.
Gameplay
Beginnend mit einer Introsequenz und einer folgenden gerenderten Spielszene, wird der Beginn der Story erzählt. Die Handlung zieht sich, wie es sich gehört, als roter Faden durch das Spiel. Die Erzählung ist plausibel und macht Lust auf mehr. Am Anfang nur mit einer Pistole bewaffnet, wird aus einer Falle ein Neubeginn. Mein neuer Auftraggeber instruiert mich und stattet mich im Lauf des Spieles mit immer mehr Features aus. So beherrsche ich zuerst nur eine einfache Teleportation. Später kann ich mich an drei Orte nacheinander teleportieren. Dämonische Kräfte werden mir auch zugeteilt. Damit verstärkt sich die Feuerkraft meiner Waffen immens. Da ist fast schon die Pistole eine eine kleine Artillerie. Neben der Teleportation und den dämonischen Kräften, kann ich auch als wichtiges Instrument, Gegenstände mit Hilfe meines Willens bewegen. All diese Fähigkeiten und einige mehr, werden immer wieder benötigt um in kniffligen und schier ausweglosen Situationen Lennox zu retten oder weiter zu bringen. Kombinationsgabe und einen Blick für die Umgebung ist wichtig. Auch dafür gibt es Hilfsmittel. Alles wird hier aber nicht verraten. Die Handlung verläuft linear.
Bei den Waffen verhält es sich ähnlich. Ist man zuerst auf eine einfache Handfeuerwaffe angewiesen, erhält man von ausgeschalteten Gegnern immer wieder mal eine neue Waffe und Munition. Um Heilung und an die Waffen zu gelangen werden diese Gegner mit Hilfe der dämonischen Kräfte quasi aufgesaugt. Sehr schön animiert. Dabei werden neben den Waffen auch Securitycards oder andere mitgeführte Gegenstände an den Spieler gegeben.
Zwischen den einzelnen Missionen und teilweise auch in den Missionen, wird mit gerenderten Spielsequenzen die Geschichte des Spiels ausgebaut. Wirkt alles sehr gut und flüssig.
Die Physik des Spieles wird mit Hilfe der Ageia PhysX berechnet. Die meisten Gegenstände sind benutz− und zerstörbar. Im Innern einiger Boxen, Kisten oder Fässer befinden sich nützliche Dinge. Die Künstliche Intelligenz der Gegner ist nicht immer 100% zufriedenstellend, aber Gegner ziehen sich zurück in Deckung, greifen wieder an und ziehen sich wieder zurück. Sie rennen nicht blindlings ins Feuer und reagieren sofort im Nahkampf.
Grafik
Die Grafik ist sehr gut. Die Umgebungen wurden einwandfrei gestaltet. Die Kathedrale zum Beispiel wirkt sehr stilecht und die Ausgestaltung mit den Gerätschaften ist nur klasse. Auch die anderen Gebiete und Gebäude wurden seht gut im Spiel integriert. Die Grafische Umsetzung beeindruckt und gibt dem Spiel eine wohltuende Atmosphäre. Die Texturen vermitteln gut die Oberfläche der Gegenstände, Gebäude oder Untergründe. Wenn die Luft an manche Stellen flimmert wirkt das toll. Die Charaktere sind sehr ansprechend, wenn auch die weiblichen Charaktere etwas mehr Polygone vertragen hätten um etwas runder zu wirken. Ansonsten gibt es bei der Grafik wenig zu mäkeln. Die Explosionen, Animationen der Gerätschaften, Fahrzeuge und Charaktere. Wettereffekte. Licht und Schatten. Das alles passt. Grafikfehler traten bei mir keine auf.
Sound
Gute Atmosphäre im Spiel wird auch mit dem Sound erreicht. Das gelingt in Infernal ohne Probleme. Die Effekte, der Klang der Schritte, wenn an einem Zaun hochgeklettert wird. Nie hat man das Gefühl der Sound würde nicht stimmen. Einzig die Synchronisation der Charaktere ist nicht so ganz Lippensynchron. Darüber kann man aber hinweggehen, betrachtet man die restliche Soundvergabe. Selbst die Musik ist auf die Vorgänge abgestimmt. Da bleibt so gut wie kein Wunsch offen.
Die Gespräche und das ganze Spiel, laufen mit deutscher Ausgabe.
Steuerung
Die Steuerung ist Shooter typisch grundbelegt. Die Konfiguration ist frei änderbar und teilweise für den einen oder anderen Spieler auch notwendig. Eine Grundbelegung der Taste „Z“ ist in meiner Version zum Beispiel auf „Y“. Da wurde wohl was vertauscht. Leider ist die Steuerung nicht hundertprozentig genau. So hatte ich hin und wieder Teleportation Schwierigkeiten. Auch bei den Gegenständen, die ich bewegt habe gab es hin und wieder Probleme.
Neben dem gehen stehen dem Charakter auch ducken, hangeln, an die Wand pressen und springen zur Verfügung. Aus der Deckung heraus kann Deckungsfeuer gegeben werden. Um die Ecke schauen ist natürlich mit drin, wenn man an der Wand gepresst steht.
Eine Schnellspeicher− und Schnellladefunktion steht über Funktionstasten zur Verfügung. Vor manchen Aufgaben kann so, ohne das Spiel zu verlassen direkt auf die Speicherstände zugegriffen werden. Es können zehn Savegames, sowie ein Quicksave und ein Automatiksavegame gespeichert werden.
Multiplayer
Einen Multiplayermodus sucht man leider vergebens. Das wäre der Kick für die Langzeitmotivation gewesen. Leider nicht mit dabei.
| | Fazit: Fazit:
Infernal ist ein sehr gut gemachter Stealth –Action −Shooter. Neben klassischem Shooter Anteil, werden Geschick, Auffassungsgabe und Reaktion vom Spieler erwartet. Die Vielzahl der Ausrüstungsgegenstände hebt Infernal von den anderen Action−Shootern ab und siedelt Infernal dicht neben den Stealth Action Spielen an. Gibt es doch bei Infernal einiges an Rätseln und Aufgaben zu lösen, die man oftmals erst auf den zweiten Blick erkennt. Leider ist der Schwierigkeitsgrad sehr hoch und manche Aufgaben erst auf den dritten oder vierten Blick zu lösen.
Auf jeden Fall ist INFERNAL kein Einheitsbrei und hebt sich positiv aus der Masse der Action Shooter heraus! Ich kann es jedem empfehlen, der auch schon Erfahrung mit Action Shootern hat und mehr will als nur durch die Missionen zu rennen ohne gefordert zu werden. Einsteiger werden es schwerer haben sich zurechtzufinden, aber machbar ist es für sie auf jeden Fall auch!
| | Mindestkonfiguration:
BETRIEBSSYSTEM: Microsoft Windows 2000, XP, Vista (Administrator−Rechte erforderlich); 95/98/ME/NT4 werden nicht mehr unterstützt.
CPU: Pentium 4 1.7 GHz oder entsprechender Athlon XP
RAM: 512 Mb
GRAFIK: ATI 9600/Nvidia 5950 (Pixelshader 2.0 kompatiable)
SOUND: DirectX 9.0c−kompatible Soundkarte
DVD−ROM: DVD−ROM−Laufwerk
FESTPLATTE: 2 GB freier Festspeicherplatz
EINGABEGERÄTE: Maus und Tastatur
Empfohlene Konfiguration:
BETRIEBSSYSTEM: Microsoft Windows 2000, XP, Vista (Administrator−Rechte erforderlich); 95/98/ME/NT4 werden nicht mehr unterstützt.
CPU: Pentium 2.5 GHz oder entsprechender Athlon XP
RAM: 1 GB
GRAFIK: Pixelshader 3.0−kompatible Grafikkarte
SOUND: DirectX 9.0c−kompatible Soundkarte
DVD−ROM: DVD−ROM−Laufwerk
HARD DRIVE: 2 GB freier Festspeicherplatz
EINGABEGERÄTE: Maus and Tastatur
[laut Hersteller]
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