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Commander - Europe at War von MatrixGames
Reviewer : W. Pruckner
Link :Webseite zum Test








Commander − Europe at War ist das neueste Spiel von der Softwareschmiede Slitherine und wird von Matrixgames verkauft. Slitherine hat schon mehrfach bewiesen, daß sie gute Strategiespiele produzieren können ( Legion, Legion Arena, Spatan, Gates of Troy und Chariots of War ) und nun trauen sie sich über eine modernere Epoche.
Matrixgames ist den meisten Strategiespiel−Fans als Publisher für Strategiespiel wohl bekannt. Die Kooperationen von Matrixgames mit diversen Softwarefirmen bringen immer wieder neue großartige Spiele heraus.














Zuerst einmal das größte Problem − das Spiel ist leider nicht VISTA tauglich. Vista wird derzeit von Slitherine und Matrixgames absolut nicht unterstützt.
Das Spiel verwendet JAVA 1.5 JRE − unter einer neueren Java Version macht es immer wieder Probleme.
Nach etlichen Versuchen des Installierens und deinstallierens des Spieles und diversen Java Version läuft dieses Spiel nun mehr oder weniger stabil auf VISTA64 auf meinem PC. Aber leider scheint es nicht immer auf jedem Vista PC das gleiche Problem zu sein...tja Microsoft und seine Beta−Programme...beim Vista Umstieg besser auf das nächste Service Pack warten − außer man braucht dringend einen neuen PC.

Mal wieder ein rundenbasierendes Strategiespiel werden viele von euch denken andere werden sagen sieht ja aus wie PanzerGeneral.
Das stimmt schon. Man muß aber sagen das sich die Programmierer von Slitherine schon was überlegt haben. Das Spiel ist ansich gut durchdacht und bis auf etliche Kleinigkeiten gut durchdacht.

Wie der Titel schon sagt geht es in diesem Spiel um den Zweiten Weltkrieg in Europa und den angrenzenden Gebieten. Man kann etweder die Seite der Achsenmächte oder die Alliierte Seite spielen.
Startbeginn kann 1939 bis 1944 jedes Jahr sein. Es gibt aber auch ein paar mehr oder weniger kleinere Szenarien wie die Operation Barbarossa und die Landung in der Normandie.
Die Karte umfaßtdie US−Küste im Westen bis zum Ural im Osten. Und von Nord nach Süd Skandinavien bis Nordafrika.

Das Spiel konzentriert sich auf nur wenige Einheiten und verwendet ansich den Korps−Maßstab. Es ist also recht einfach den Überblick zu bewahren. Auch die Forschung ist recht einfach gestaltet.
Es gibt 12 verschiedene Truppenarten und geforscht werden kann in 5 verschiedenen Bereichen mit immerhin 50 Erfindungen.
Truppen gewinnen durch Schlachten Erahrungspunkte, sie werden aber auch durch Upgrades stark verbessert − ein Panzerkorps mit den diversen Upgrades aus dem Jahre 1944 kann ohne Mühe 3 oder 4 gegnerische frische und schlecht trainierte Panzerkorps zur Strecke bringen. Das ist auf der einen Seite gut so − auf der anderen Seite macht das Ganze das Spiel gegen die AI viel zu einfach. Es ist in der Spiel Schwierigkeit mit PanzerGeneral vergleichbar − sobald man weiß was man tut ist die AI auf jeder Einstellung chancenlos!
Man kann Truppen auch noch durch diverse historische Truppenbefehlshaber einen zusätzlichen Bonus geben ( Guderian, Zhukov, Montgomery, Patton.......)

Schlachten werden durch diverse Faktoren beeinflusst:
Nachschub, Moral, Gelände, Ausrüstung, Erfahrung, Befehlshaber, Strategische Waffen und den sogenannten Fog of War.
Nur leider, wie schon oben gesagt, sobald man Einheiten aufs Maximum gepusht hat ist alles andere egal − solange man nicht auf ähnlich gute Einheiten trifft.

Historische Daten werden recht gnau eingehalten, daher ist es immer klar wann wer wem den Krieg erklärt ( zumindest auf der Seite der AI )

Das Ziel des Spieles ist es jeweils die generischen Hauptstädte einzunehmen und zu halten − das klingt einfacher als es manchmal ist. Für diese Aufgabe beginnt man dieses Spiel mit einer gewissen Anzahl an diversen Truppen. Jede zusätzliche Einheit belastet die eigene Wirtschaft − die man ja auch für die Forschung braucht. Aber jede eroberte gegnerische Stadt und oder Resourcencenter gibt der eigenen Wirtschaft einen netten Boost. Auf der Deutschen Seite hat man aber trotzdem immer wieder schweren Mangel − soll man nun Forschen oder schnell mal ein Panzerkorps zusätzlich aufstellen oder soll man die Fronteinheiten reparieren. Das letztere ist oft das wichtigste, da man oft an vielen Fronten zur selben Zeit kämpft.
Außerdem gibt es da noch das Öl − manche Einheiten − wie zum Beispiel Panzerkorps − schlucken da schonmal eine ganze Menge. Im Verlauf des Spieles kann es schon mal vorkommen, daß man vor der Frage steht welches Panzerkorps bewegt sich nun in dieser Runde und welchs nicht. Öl ist oft von strategischer Wichtigkeit − daher ist es wichtig alles mögliche zu erforschen das der Verbrauch nach unten geht und zur selben Zeit versuchen gegnerische Ölresourcen zu erobern.
Sobald man dies erreicht hat gibt es zur Eroberung der Karte keine Probleme mehr− wenn man dies aber schon einmal gemacht hat wird es langweilig.

Auch Seeschlachten und Strategischer Bombenkrieg werden im Spiel dargestellt.
Die Allierten bekommen ihren Nachschub über Konvois aus den USA − und die deutsche Seite versucht diesen mit allen Mitteln zu stören oder gar zu unterbinden.

Und nun zum Problemfall AI − auf der einen Seite nicht schlecht. Nur hat sie manchesmal massive Aussetzer. Wichtige Gebiete werden gar nicht oder nur unzureichend verteidigt. Auch in der Offensive treten oftmals massive Schwächen auf − und das in jeder Schwierigkeitsstufe.
Es gab nun schon die ersten Patches und weitere sind zu erwarten.
Fazit:
Ich bin gespannt was Slitherine und Matrixgames aus diesem Spiel, beziehungsweise dieser Serie − ja richtig gehört, laut diversen Informationen sind mehrere Spiele dieser Art von Slitherine geplant − noch machen werden. Auf der einen Seite ist es ein sehr gut gemachtes Spiel aber leider gibt es noch viele Probleme damit. Hoffentlich helfen die zukünftigen Patches der AI auf die Sprünge.

Dieses Spiel schafft es sowohl alte Strategiefans als auch Neulinge zu begeistern − sofern man mal vom oftmaligen Versagen der AI absieht. Aber für PBEMs ist die AI ja kein Problem ;=)

Für jemanden der keine Strategiespiel auf Hex−Basis bisher gespielt hat ist dieses Spiel der richtige Einstieg.
Systemanforderung :
* Windows 98/2000/XP ( VISTA wird NICHT unterstützt )
* Intel Pentium 4, 1.4 GHz or fully compatible
* 512 MB RAM
* 32 MB Video Card
* 16 bit Sound Card (DirectX 8+ Compatible)
* 300 MB of free hard drive space
* Windows compatible Mouse
* DirectX 9+







Link USK













































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