Hauptmenü
Home
GH Forum
SI Strategieforum
News
Testberichte
Screenshots
Jobs bei GH
Werbung bei GH
Gamershall-Kids
Suche
Videoportal
Das Team
Impressum
GH Partner
Twowar.com

Amazon Shop

Am 03.09.09 startet die Open Beta des strategischen Multiplayer Online-Panzersimulation Blitz 1941!

Top Testberichte
7.3


Und hier geht es zur Majesty-Seite!


 

Die letzten Testberichte

8.9   
6.1   
7.3   
7.9   
8.9   
Home arrow Testberichte
Review Home / Adventures





Runaway 2 von DTP / Anaconda
Reviewer : Jola
Link :Webseite zum Test








Nach 4 Jahren Wartezeit halte ich endlich die Fortsetzung der Geschichte von Brian Brasco und Gina Timmins in der Hand. Und ich bin bereit für die neuen Abenteuer von den beiden.














Das Spiel Runaway2 vom DTP−Label Anaconda, wird in einer aufwendig gestalteten Pappschachtel geliefert. In deren Innerem befindet sich eine Spiel−DVD und ein 28−seitiges Handbuch. Die Installation verläuft problemlos, zwar nicht ganz so zügig, wie es meine Ungeduld verlangt, aber noch im Limit. Und schon kann es losgehen...

Gina und Brian sind mit dem Koffer voller Geld glücklich auf Hawaii angekommen, und genießen ihren wohlverdienten Urlaub. Gina möchte gerne einen Ausflug auf die Insel Mala unternehmen, Brian hat zwar keine richtige Lust dazu und das Flugzeug samt dem Pilot erwecken auch nicht gerade sein Vertrauen, doch ein Augenaufschlag von Gina und ein−zwei Küsse von ihr, und schon sitzen beide in einem abstürzendem Flugzeug, dessen Pilot offensichtlich gerade an Altersschwäche gestorben ist. Zum allem Überfluss gibt es nur einen einzigen Fallschirm. Brian (so wie es von einem Gentleman erwartet wird) wirft Gina, die sich (wie es von einer Lady erwartet wird) mit Händen und Füßen dagegen wehrt, kurzerhand über Bord (ja, er hat ihr natürlich vorher den Fallschirm umgeschnallt). Einige Zeit später erwacht Brian in dem Flugzeugwrack, und ist wie durch ein Wunder unversehrt.

Kapitel 1: Das Dschungelfieber.
(Ab hier beginnt das eigentliche Spiel)
Als erstes untersuche ich gründlich das Wrack. Es ist voll mit Kartons, in denen mechanische Spielzeughündchen in rauen Mengen vorhanden sind. Und an der Stelle erahne ich schon, dass wir vermutlich diese auch in rauen Mengen gebrauchen werden. Doch Brian möchte nur eins mitnehmen − gut, Brian, wie du möchtest. (Sie müssen wissen, dass ich die innere Stimme von Brian bin, die ihn darauf bringt, dieses oder jenes zu versuchen. Aber er macht es nur, wenn er die Logik dahinter versteht und einen Plan hat. Eigentlich streitet er sich ständig mit mir und will wissen, was ich mir dabei denke, von ihm so etwas zu verlangen. Manchmal macht er sich über mich lustig. Aber an sich ist er ein ganz netter Kerl.)
Das Cockpit wird untersucht, einige Sachen werden mitgenommen. Eine Luke kann aus dem Cockpit geöffnet werden, doch sobald man das Flugzeug verlässt, geht sie wieder zu. Okay, jetzt muss ich mir aber schleunigst etwas einfallen lassen. Ins Inventar geschaut, hmm... Keine Ahnung, einfach probieren, erster Versuch mit Ginas Haarspange und siehe an, es funktioniert. ... Einige Zeit später fällt mir ein zerbrochener Schlüssel in die Hände, den ich reparieren muss. Dazu bräuchte man normalerweise ein Schweißgerät, doch wir sind mitten im Dschungel! Lasst mich überlegen, was würde ich als Frau tun, wenn ich ein Schweißgerät brauchen würde? Wahrscheinlich meinen Lidstrich nachziehen und meinen starken männlichen Begleiter um Hilfe mit den Augen anklimpern. Doch es ist keine gute Lösung für Brian, denn erstens steht ihm ein Lidstrich nicht besonders, und zweitens ist er ein Physikstudent und sollte wissen, wie man mitten im Dschungel ruckizucki ein Schnellschweißgerät herbeizaubert. Und tatsächlich die Kraft der Sonne kombiniert mit einer Lupe und einer Metallstange, ergeben einen brauchbaren Ersatz. Ich muss feststellen: wir sind gut, Brian und ich.

Die Story hat ein angenehmes Tempo, ist abwechselungsreich und packend bis zu Schluss. Der skurrile Humor wurde beibehalten. Die Geschichte ist voll mit merkwürdigen Leutchen, die man nach einer Weile lieb gewinnt, bis auf einen: Joshua (aber das muss, glaube ich, so sein). Besonders angetan hatten es mir die Anspielungen auf die bekannten Filme, und davon gibt es mehr als genug in diesem Adventure: so sehen wir an einer Stelle das Skelett von Indiana Jones, oder auf dem Holzbett in einer verlassener Berghütte ist Brooks was here geschnitzt. An einer anderen Stelle finden wir im Inventar eine schwarze Sonnenbrille und ein Blitzdings zum Erinnerungen auslöschen, wie in MiB...
Das Spiel hat Charme, Gute−Laune−Feeling, ist das Wort, dass es am besten beschreibt: Sonne, Urlaub, witzige Leute, Rastaas und Reggae rulez!

Der zweite Teil hat meine Erwartungen komplett erfüllt, aber es gab auch nichts Überraschendes, d.h. ich konnte keine gravierenden Veränderungen feststellen. Und an diesem Standpunkt scheiden sich die Geister: Derjenige, der den ersten Teil mochte, der wird auch den zweiten Teil lieben. Aber viele werden sagen, die hätten es besser machen können und dieses und jenes neu machen. Doch ich finde: Sachen, die schon gut sind, sollte man auch so lassen, schließlich wurden in der Vergangenheit schon genug gute Spiele kaputt verbessert.

Wie gesagt, bis auf ein Paar kleine Details hat sich nichts verändert, aber manches nervige wurde tatsächlich beseitigt, so zum Beispiel, dass man Sachen erst dann ins Inventar aufnehmen bzw. dort zusammenfügen konnte, wenn die Story es vorsah. Jetzt kann man die Gegenstände dann aufsammeln, wenn man sie entdeckt hat und auch sofort zusammenfügen, selbst, wenn man noch nicht weiß, wozu es gut sein sollte. Aber doch nicht immer, wie z.B. die Stelle mit dem Stinkmittel es beweist, man ist schon längst drauf gekommen, wozu man es benutzen muss, doch weil man nicht zig verschiedene, zum Teil unlogische, Voraussetzungen erfüllt hat, weigert sich Brian es ausführen.

Die Steuerung ist intuitiv, wie man es von einem Point & Click−Adventure erwartet. Wenn man am Bildschirm etwas Sehenswertes entdeckt, dann verändert sich der Mauszeiger automatisch in eine Lupe, und Brian erklärt uns, was er da sieht. Mit einem rechten Mausklick wird aus der Lupe eine Hand, und schon nimmt man den Gegenstand in das Inventar auf. Sobald man auf einen Bereich darauf geht, den man betreten darf, wird aus dem Mauszeiger ein Pfeil. Mehr bedarf es wirklich nicht.

Ein weiteres Highlight des Spiels ist die Grafik! Der Comic−Stil wurde beibehalten, und die Umsetzung ist sensationell. Am handgezeichnetem Hintergrund sehen wir animierte 3−D−Figuren, so als gäbe es nie etwas anderes. Zwar sind die Figuren hier und da ein kleines wenig pixelig und steif, doch das stört keineswegs den Augenschmaus. Um so gelungener finde ich die Locations; vor allem die Zwischensequenzen, die jedes neue Kapitel einleiten bzw. die Geschichte vorwärts bringen, sind atemberaubend.

Den Sound würde ich ebenfalls als überaus gelungen bezeichnen: er ist kein bisschen störend, immer passend und trägt nicht unwesentlich zum Gute−Laune−Faktor bei.

An einer Stelle kurz vor Schluss hat sich ein Bug eingeschlichen, der das Spiel immer an der gleichen Stelle abstürzen lässt, und ich hoffe, die Entwickler werden diesen demnächst mit einem Patch beseitigen.

Der Schwierigkeitsgrad ist normal, die Rätsel sind nicht einfach, aber lösbar. Zwar nicht immer logisch, aber auf jeden Fall kreativ und schräg, also so wie es sein soll.




Fazit:
Adventure−Spiele sind schon immer das Genre gewesen, welches ich am liebsten gespielt habe. Und Runaway 2 hat mir sehr gut gefallen. Eine packende Story voller überraschender Wendungen, schräger Einfälle und schrulligen Charakteren. Eine atemberaubende Grafik, die zwar noch nicht perfekt, aber auf dem besten Wege dahin ist. Rätsel, die es in sich haben und rauchende Köpfe, sowie verzweifelte Gamer hinterlassen. Nicht ganz ernst gemeinte Lebensweisheiten, Anspielungen und Doppeldeutigkeiten, die viel Spaß machen und den charmanten Humor dieses Spiels ausmachen. Und eine Geschichte, die mittendrin aufhört... Man darf also auf die Fortsetzung gespannt sein. Ich für meinen Teil gebe ihm jedenfalls eine Wertung von guten 87%.




Systemanforderungen
Windows98/ME/2000/XP
Pentium III( Pentium IV empfohlen)
DirectX 9 kompatible Grafikkarte
Bildschirm mit Unterstützung für 1024x768 und 16/24 bit Farbtiefe
DirectX 9 kompatible Soundkarte (5.1 Soundsystem empfohlen)
DVD − Laufwerk, Maus und Tastatur







Link USK













































Powered by Simple Review



Tropico 3

m10 News

Weltweit die erste Gaming exklusiv entwickelt für World of Warcraft® für

86,90 €


Saitek Pro Flight Instrument Panel für

149,90 €



Powered by

Design by Joomla-Templates For GAMERSHALL.DE