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Dangerous Hunts 2011

Mit Dangerous Hunts 2011 wagt sich Activision in die tiefen der Wälder hinein, um dort auf Beutejagd zu gehen. Ob sich eine Anschaffung dieser Jagdsimulation lohnt erfahrt ihr bei uns.


Zu Beginn der Kampagne feiert man quasi seine Volljährigkeit und startet mit seinem Vater und seinem Bruder einen Trip in die Wälder. Dort angekommen wird man direkt darin eingeweiht, dass es eine Tradition in der Familie sei, dort seine Männlichkeit unter Beweis zu stellen.
So wird man schon nach kurzer Zeit in den Genuss kommen seinen ersten Hirsch zu erlegen. Aus dem anfänglich so friedlich wirkenden Familienausflug wird schon nach kurzer Zeit ein Drama. Wir stoßen auf ein verlassenes und völlig verwüstetes Camp, kurz darauf wird der Protagonist durch eine Lawine erfasst und der Vater sowie Bruder sind erst einmal spurlos verschwunden. Man ist also mit seiner Volljährigkeit nun das erste Mal auf sich alleine gestellt in einem Wald, der nur vor lauter Wölfen und Bären strotzt.
Was soll aber schon großartiges passieren, wir sind anfänglich bis an die Zähne bewaffnet und der jugendliche Leichtsinn wird an den Tag gesetzt. Wir stellen uns also dem neuen Abenteuer und begeben uns auf die Suche nach der eigenen Familie, komme was wolle. Der Jäger wird somit nun selber zum Gejagten.
 
In der typischen Ego-Shooter Perspektive findet man sich im Spiel wieder. Dies sollte es eigentlich ermöglichen genauer Zielen und schießen zu können. An diversen Stellen kann man so bequem Tiere aus der Entfernung erlegen, in sofern die Steuerung nicht an seine Grenzen stößt. Dazu aber später mehr.
Während seines Abenteuers hat man zudem die Möglichkeit auf einen Jagdsinn zurück zu greifen. Dort verändert sich die Darstellung und es scheint, als ob man durch das Visier seines Gewehres schauen würde in einem leicht rötlichen Touch. In diesem Modus ist es allerdings nur möglich sich schleichend fort zu bewegen.
Befindet man sich erst einmal in diesem Modus, so hat man den Vorteil, dass die Sinne geschärft sind. Es werden nun Gefahren und Belohnungen in dem Sichtfenster des Spielers angezeigt. Bei den Gefahren handelt es sich nicht nur um gefährliche Tiere, sondern auch beispielsweise vor Bärenfallen, in welche man hinein geraten könnte, wenn man unvorsichtig vorgeht. Mit Belohnungen sind umliegende Munitionspäckchen und Medipaks gemeint, welche den Spieler in seinem Abenteuer unterstützen sollten.


Es gilt des öfteren düstere Areale zu bestreiten

 

Geschrieben von: Seraf am 20.05.2011





  

Positiv

  • Es gibt oft düstere Areale der Kampagne
  • Das zusätzliche Gewehr bietet im Arcademodus die gewisse Abwechslung

Negativ

  • kaum abwechslungsreich gestaltete Tiere
  • oft unfaire Momente der Kampagne durch Horden an Gegnern
  • lange Ladezeiten
Fazit:

Mit vollsten Erwartungen und in Gedanken schwer bewaffnet, allein das Gewehr lässt dies so wirken, wagte ich mich in das Abenteuer der Kampagne. Ich wollte mich einer spannenden Jagdsimulation hergeben und befand mich genauso schnell in einem unübersichtlichen action geladenen umher Geballere wieder. Was ist denn hier passiert? Es ist völlig in Ordnung das Spiel ein wenig düsterer zu gestalten und düstere Momente zu schaffen, aber warum artet dies ab einer gewissen Zeit so dermaßen aus? Teilweise kommt es einem sogar so vor, als ob man sich in einer kriegsähnlichen Situation befindet. Spurensuche und dann die Fährte aufnehmen ist also relativ schnell in ferne Weite gerückt.
Eigentlich Schade, dass man sich an dieser Stelle eher der Action zugewendet hat als dem taktischen Vorgehen und agieren aus dem Hinterhalt.
Ebenso werden jegliche Tiere stets gleich dargestellt, so dass es einem schon vorkommt, als ob man auf geklonte Exemplare schießen muss.
Der Arcademodus versucht noch das zu retten, was in der Kampagne leider verfehlt wurde. Anfänglich scheint dieser es auch wirklich geschafft zu haben, dennoch wirkt das stupide, auf umherlaufende Tiere, einschießen auf die Dauer dennoch träge und bietet kaum noch Abwechslung.
Die Steuerung mit dem zusätzlichen Gewehr hapert ebenso in der Kampagne, so dass man dort lieber auf den Standart-Controller zurückgreifen sollte. Dieser kann aber in der Arcade umso mehr punkten und sorgt dort für weitaus mehr Spielspaß, als der standardmäßige Kontroller.
Galerien dazu

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