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Unity of Command (Preview)

Traurig, aber wahr: Was Neuerscheinungen betrifft, waren die letzten Monate für PC-Strategen nicht unbedingt ereignisreich. Doch nun hat Publisher Matrix Games einen Titel angekündigt, der dazu geeignet sein könnte, uns die lange Durststrecke vergessen zu lassen.

 

Bei „Unity of Command“ (UoC) handelt es sich um ein rundenbasiertes Strategiespiel, das sich eines altbekannten Themas annimmt, nämlich der Ostfront des Zweiten Weltkriegs. Genauer gesagt geht es um die deutsche Sommeroffensive 1942 („Fall Blau“), die schließlich in die Katastrophe von Stalingrad führte, sowie um die sowjetischen Gegenstöße im Winter 1942/43. UoC geht dabei einen anderen Weg als das thematisch verwandte, aber deutlich komplexere „War in the East“. Denn statt Unmengen an Details und Statistiken zu bieten, setzt das bislang unbekannte Entwicklerteam „2x2 Games“ auf ein Spielprinzip, dessen leichte Handhabbarkeit und simple Eleganz an das legendäre „Panzer General“ erinnert.

Bild 1


Siegziele


Ähnlich wie der eben genannte Klassiker stellt UoC die militärischen Verbände relativ abstrakt dar: Jede Einheit besitzt bis zu sieben Stärkefaktoren, mehrere Bewegungspunkte sowie genau einen Aktionspunkt, der normalerweise zum Angreifen des Gegners verwendet wird, sich aber alternativ auch zur Ausführung einer erweiterten Bewegung einsetzen läßt. Natürlich gibt es auch die obligatorischen Offensiv- und Defensivwerte, die je nach Einheitentyp (Infanterie, motorisierte Infanterie, Panzerdivision und Kavallerie) variieren. Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Attribute, die zusammen mit den Gelände- und Wetterverhältnissen in die Kampfberechnung einfließen.
 

Allerdings darf man den Vergleich mit „Panzer General“ nicht überstrapazieren. Denn obgleich UoC ebenfalls auf schnelle Erlernbarkeit und unkomplizierten Spielablauf Wert legt, ist es durchaus als Wargame mit operativem Fokus angelegt. Daher werden je nach gewähltem Szenario auch Möglichkeiten wie Brückenbau, Luftversorgung oder der Ausbau von Nachschubwegen geboten.

Außerdem gibt es spezialisierte Stärkefaktoren, die sich an bestehende Divisionen angliedern lassen. So kann man im Bedarfsfall die Kampfkraft einer Einheit anheben, indem man ihr beispielsweise Pioniere, Artillerie oder Sturmgeschütze zuteilt. Solche Spezialtruppen sind aber – wenn überhaupt – nur in sehr begrenzter Zahl vorhanden und überdies mit Prestigepunkten zu bezahlen. Letztere werden ebenso zum Einkauf von Verstärkungen und Ersatz benötigt. Da es jedoch keinen automatischen Zufluß von Prestigepunkten am Beginn jeder Runde gibt, muß man mit dem anfangs vorhandenen Budget bis zum bitteren Ende der Schlacht auskommen.

Bild 2


Die Russen greifen an!


Auf den ersten Blick besonders auffällig an UoC ist die grafische Präsentation, die man so noch in keinem historischen Strategiespiel gesehen hat. Jede Infanteriedivision wird durch eine Soldatenbüste dargestellt, die einen unwillkürlich an Playmobil-Figuren oder anderes Spielzeug denken läßt. Aber auch alle anderen Einheiten sowie die auf der Karte sichtbaren landschaftlichen Details sind in ähnlicher, letztlich abstrakt anmutender Weise stilisiert. Dies mag auf manchen zunächst befremdlich wirken, hat aber den Vorteil großer Übersichtlichkeit.

 

Geschrieben von: Mortimer am 01.11.2011
Wertung: 





  

Systemvoraussetzungen

  • Windows XP, Vista, 7
  • 1,6 GHz-CPU
  • 1 GB RAM
  • 100 MB freier Festplattenspeicher
  • 32 MB-Grafikkarte (DirectX 9)
Fazit:

Die Veröffentlichung von UoC ist für den 15.11.2011 geplant. Wir freuen uns darauf, denn der Titel macht einen vielversprechenden Eindruck. Natürlich werden wir unseren Lesern in einem ausführlichen Testbericht weitere Informationen zum Spiel liefern.
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