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Far Cry 3

Eine paradiesische Insel, atemberaubende Flora und Fauna, nette Inselbewohner, eine Gruppe von abenteuerlustigen Freunden und wahnsinnige Sklaventreiber. Also alles für einen schönen und vor allem spannnenden Urlaub für junge Leute. Dank Ubisoft an den kalten Wintertagen eine heiße Abwechslung.

Jason ist zusammen mit seinen Freunden auf eine idylische Insel gereist, um da Saufgelage und Extremsport zu betreiben. Alles im Intro deutet auf einen schönen und lustigen Urlaub hin, bis die Sequenz endet und man sich zusammen mit seinem Bruder in einem Bambuskäfig wiederfindet. Gefangen genommen von einem wahnsinnigen Sklaventreiber und Despoten namens Vaas, der zu gern Monologe jenseits von Gut und Böse hält. Schon hier bekommt der Spieler einen kurzen Einblick auf das Abenteuer was noch folgen wird. Denn Jason und seinem Bruder gelingen die Flucht aus dem Camp. Teilweise zumindest, denn Jansons Bruder wird von Vaas erwischt und getötet. Einer halsbrecherischen Flucht durch den Dschungel später, beginnt das eigentliche Abenteuer von Jason auf der Suche nach seinen Freunden und letztendlich sich selbst. Grandios in Szene gesetzt von der fantastischen Grafikengine von Far Cry 3 und dem Enwicklerteam.

Erste Aufträge müssen in der Ego Perspektive absolviert werden und man darf nach kurzer Zeit schon das erste mal Auto fahren. Durch verwachsene Dschungel, weite Wiesenlandschaften, malerischen Stränden und belebten kleinen Dörfern. Das ganze noch bei Tag und Nachtwechsel und einem lebendigen Sammelsurium an Tieren und Menschen. Nach kurzer Eingewöhnungszeit findet man sich dank Karte und der einfachen Steuerung schnell auf der Insel zurecht und macht erste Expeditionen zum Feind oder vergnügt sich mit Messerwurf Wettkämpfen oder Pokerspielen am Wegesrand. Denn der Spieler darf sich vollkommen frei über die Insel bewegen und entscheidet stets selbst, ob er die Hauptmissionen in Angriff nimmt oder lieber Nebenmissionen erfüllt.

Wer auch Assassins Creed 3 gespielt hat, findet viele Parallelen zu Far Cry 3, was auch am gleichen Entwicklerstudio liegen könnte. Um die Karte aufzudecken müssen Funktürme erklommen werden und um sich Schnellreisepunkte freizuschalten müssen einzelne Piraten Außenposten eingenommen werden. Anfangs noch ganz witzig wird es mit der Zeit eher lästig die Türme zu erklimmen und immer gleiche Piraten auszulöschen. Ist ein Posten erobert, darf auf die dortigen Fahrzeuge und Waffenläden zurück gegriffen werden. Hinzu kommen Nebenmissionen wie Auftragsmorde oder spezielle Tiermissionen. Dank der umfangreichen Fauna muss man Bären, Tiger oder Haie jagen und anschließend häuten. Diese sind nicht nur für Missionen sinnvoll, sondern liefern auch Rohstoffe für Bombengürtel oder andere Tragetaschen. Doch auf die Flora der Insel mit den farbigen Pflanzen haben ihr Gutes. Mit diesen lassen sich Spritzen für Heilung oder Spezialfähigkeiten herstellen. Auch im Kampf können die wilden Tiere äußerst nützlich sein. Im Test ist es mehrfach vorgekommen, dass wilde Tiere auf der Jagd ein ganzes Camp alleine ausgelöscht haben und der Spieler nicht eingreifen musste.

Mit der Zeit gewinnt Jason nicht nur an Charakter, sondern auch an Erfahrung. Diese kann man nach und nach in einem Talentbaum einsetzen, um bessere Fähigkeiten zu erlangen. Sei es lautlose Angriffe auf schwerbewaffnete Piraten oder auch das lange Luftanhalten beim Tauchen. Dieses wird anschaulich durch ein erweiterbares Tattoo am Unteram des Spielers dargestellt. Denn Jason entwickelt sich zu einem echten Rakyat, einem Krieger der Insel. Hierbei lernt man auch etwas die unterschiedlichen Fraktionen kennen, die sich alle untereinander bekriegen. Kann also sein, dass man in ein Feuergefecht der Rebellen und der Piraten gerät, die spontan und zufällig passieren.

Auch das Waffenarsenal wächst mit der Zeit stark an. Während man anfangs nur eine Waffe tragen darf, wächst die Anzahl dank Tragegurte schnell auf vier an. Hierbei ist die Auswahl in den Waffenläden recht groß, wobei man zwischen Maschinenpistolen, Sturmgewehren, Scharfschützengewehren oder auch Pfeil und Bogen wählen darf. Diese dürfen dann noch bei entsprechenden finanziellen Mitteln mit Optiken oder größeren Magazinen ausgerüstet werden. Dank Physikengine lassen sich dank Granaten und Molotowcocktails ganze Felder niederbrennen und so Gegner aus Buschhütten zu locken. Auch dank einem endlosen Arsenal an Steinchen lassen sich Gegner perfekt weglocken und lautlos von hinten töten. 

Im Verlauf der Geschichte trifft man viele verschiedene Charaktere, die alle auf ihre eigene Art und Weise verrückt und doch sympathisch sind. Der verrückte Arzt, der den Freunden Unterschlupf gewährt oder auch der Söldner, der sich selbst für einen Deutschen Veteranen hält. In Sachen Erzählung und Inszenierung greift Ubisoft in die Vollen. Abwechslungsreiche Aufträge in der Kampagne, witzige Dialoge und spannende Storywendungen machen das Spiel zu einem echten Hit. 

In Sachen Grafik und Sound spielt Far Cry 3 auch mit den Besten in einer Liga. Wunderschöne Strände, realistisches Wasser und ein Tag und Nachtwechsel der seinesgleichen sucht, machen das Spiel zu einem echten Hingucker. Leider sieht man auch hier, dass das Limit der aktuellen Konsolengeneration erreicht ist und diverse Objekte relativ spät dargestellt werden. Animationen und Dialoge sind der eigentliche Star des Spiels. Lebendige Charaktere und lebensechte Gesichtszüge ziehen den Spieler sofort in die fiktive Welt. Zartbesaitete sollten jedoch weghören, da alles an Schimpfwörtern und Hasstiraden ausgespackt wird, was man sich vorstellen kann. Auch in Sachen Gewalt ist das Spiel eher an Erwachsene gerichtet.

Der Multiplayermodus bietet neben normalen Gefechten gegen andere Spieler auch einen Coopmodus mit einer eigenen interessanten Geschichte, die sogar am Splitsscreen gespielt werden kann. Hierbei versuchen bis zu vier Spieler einen geldgeilen Kapitän zu töten, der nicht nur die Einnahmen einer Kreuzfahrt stiehlt, sondern nebenbei noch alle Passagiere als Sklaven verkauft. Auch hier wurden vier gescheiterte Charaktere entworfen, die dank Waffenarsenal zusammen die Inselwelten erkunden und sich durch Gegnerhorden ballern müssen.

 

Geschrieben von: Metatron am 29.12.2012





  

Positiv

  • Fantastische Grafik
  • Grandiose Story
  • Coop Modus mit eigener Geschichte
  • Lebendige Spielwelt
  • Erfahrungssystem

Negativ

  • nur durchschnittliche KI
  • wiederkehrende Aufträge

Systemvoraussetzungen

  • Playstation 3
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