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EU IV: Conquest of Paradise

Wie doch die Zeit vergeht: Erst jüngst haben wir Europa Universalis IV getestet, und schon liegt für den Strategie-Knüller von Paradox Interactive die erste Erweiterung vor. Wir wollen nun sehen, was das gute Stück namens „Conquest of Paradise“ zu bieten hat.

Es dürfte hinlänglich bekannt sein, dass sich Europa Universalis IV mit der frühneuzeitlichen Expansion der europäischen Mächte auseinandersetzt. Und da es so gesehen natürlich naheliegt, diesen Fokus konsequent zu erweitern, dreht sich in „Conquest of Paradise“ (CoP) beinahe alles um die Besiedelung und Eroberung der Neuen Welt.

Dies führt uns sogleich zum größten Highlight des Add-Ons: In CoP ist es möglich, am Beginn einer Partie eine Zufallskarte des amerikanischen Kontinents erstellen zu lassen. Dadurch wird das Spielerlebnis nachhaltig beeinflusst. Denn bisher war es so, dass jedermann, der auch nur über Grundkenntnisse der Geographie verfügt, Amerika eben schon kannte, was einen großen Vorteil gegenüber den historischen Konquistadoren darstellte. In CoP hingegen ist die Neue Welt für den Spieler tatsächlich neu, sofern er über ihre Beschaffenheit zunächst keine Ahnung hat und alle relevanten Informationen stückchenweise dem Kriegsnebel entreißen muss.

Bild 1


Amerika - einmal anders

Verändert wird im Prinzip alles, was sich westlich der Azoren befindet, wobei geographische Regionen aus spieltechnischen Gründen erhalten bleiben. - Anders gesagt: Es gibt auch weiterhin eine Karibik, jedoch gestaltet sich diese nicht so, wie wir es gewohnt sind. Ganz ähnlich verhält es sich mit den realgeschichtlichen Völkerschaften der Neuen Welt: Inkas und Azteken sind nicht einfach verschwunden; es lässt sich nur nicht mehr vorab sagen, wo diese eigentlich genau angesiedelt sind.

Die Zufallskarte ist übrigens kein Pflichtprogramm, sondern lediglich optional. Wer also den Globus lieber so sehen will, wie er im Schulatlas abgebildet ist, darf weiterhin mit der Standardeinstellung spielen. Außerdem gilt es zu beachten, dass Zufallskarten nicht mit importierten Spielständen aus Crusader Kings II kompatibel sind.

Das ist freilich nicht alles. Mit CoP wird auch das Kolonialsystem von Europa Universalis IV deutlich verändert, um die Beziehungen zwischen dem Mutterland und seinen Kolonien besser widerspiegeln zu können. Auffälligste Innovation hierbei ist die Einführung sogenannter Kolonialnationen. Letztere entstehen, wenn mindestens fünf Kolonialgebiete in einer Region beieinander liegen. Diese neuen Staatsgebilde dürfen nicht nur eigenständig Handel treiben; sie genießen insbesondere in der Außenpolitik relativ große Freiheiten und sind somit nicht länger einfach nur gewöhnliche Provinzen. Aus dieser Konstellation ergibt sich unter Umständen die Möglichkeit eines Kolonialkrieges, denn Kolonialnationen können nicht nur gegen unliebsame Ureinwohner, sondern auch gegen rivalisierende Kolonien anderer europäischer Staaten militärisch vorgehen.

 

Geschrieben von: Mortimer am 16.02.2014
Wertung: 





  

Positiv

  • hoher Wiederspielwert dank Zufallskarten
  • neue strategische Optionen
  • neue spielbare Nationen und Völker

Systemvoraussetzungen

  • Windows XP/Vista/7/8
  • Pentium IV 2,4 GHz oder vergleichbar
  • 2 GB RAM
  • 2 GB freier Festplattenspeicher
  • 1 GB-Grafikkarte (DirectX 9c)
Fazit:

Wer „Europa Universalis IV“ besitzt, sollte hier nicht lange überlegen, sondern zugreifen. Denn meines Erachtens macht schon alleine die Option zur Generierung von Zufallskarten „Conquest of Paradise“ zu einem Pflichtkauf für Fans. Aber auch das neue Kolonialsystem sowie die erweiterten Möglichkeiten für indianische Nationen üben einen erheblichen Reiz aus. Im Vergleich zum Hauptprogramm legen wir bei der Wertung sogar noch ein paar Prozentpunkte oben drauf!
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