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To End All Wars

Kein Krieg wie jeder andere!

Nachdem im Sommer bereits eine Vielzahl von Veröffentlichungen in allen Bereichen der Medien auf den hundertsten Jahrestag das Kriegsausbruchs 1914 hinwiesen, steht auch die Spieleschmiede AGEod nicht zurück und bringt den Titel „To End All Wars“ auf den Markt. Erneut greift das Haus auf die bewährte AGE-Engine zurück, die mit einigen (auch tiefgreifenden) Veränderungen und Neuerungen seit AACW und Rise of Prussia viele PC-Strategen gefordert, unterhalten und begeistert hat.

Im Herbst 2013 erschien bereits Civil War II – ein Testbericht ist hier auf gamershall.de zu finden. Nun widmet sich AGEod dem ersten „industriellen“ und globalen Krieg. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Engine in diesem doch recht neuen Spektrum schlägt. Besonders stellen sich uns die Fragen, wie die Macher die Statik des Grabenkrieges, die neuartigen Waffensysteme (Flugzeuge, U-Boote) und natürlich die weltumspannende Ausrichtung des Krieges umsetzen. Diese Punkte sollen uns durch die kommenden Zeilen begleiten und werden am Ende hoffentlich nicht nur für die Spieler sondern auch für AGEod zufriedenstellend erklärt und geklärt sein.

Zunächst beginnen wir aber mit einer allgemeinen Beschreibung worum es eigentlich geht: Wie bereits oben beschrieben, wird der Rahmen für To End All Wars durch den Ersten Weltkrieg abgesteckt. Als Spielparteien stehen keine Länder zur Auswahl sondern Bündnisblöcke: die Mittelmächte, die westlichen Ententemächte Frankreich und Großbritannien oder aber die östlichen Ententestaaten mit Russland an der Spitze. Besonders interessant dürfte hierbei die Möglichkeit sein, diplomatische Nuancen zu setzen. Wo legt man den Schwerpunkt, welche Strategie verfolgt man: sichert man als Spieler der Mittelmächte zunächst die Front gegen Frankreich um sich direkt Russland zu widmen? (Sowohl für das Deutsche Reich als auch für Österreich-Ungarn stehen jeweils vier Mobilmachungsoptionen mit der entsprechenden Schwerpunktbildung zur Verfügung.) Oder stößt man als westalliierter Spieler direkt nach Belgien vor, um dort dem deutschen Angriff bereits früh Paroli zu bieten. Neben diesen Fragen der großen Strategie darf man sich natürlich auch wieder AGE-typisch dem Management der Einheitenaufstellung, -versorgung, der Erstellung von Kommandoketten, der Berücksichtigung der Wetterbedingungen widmen. Jeder, der bereits Erfahrungen mit früheren AGEod-Titeln sammeln konnte, wird sich rasch in vertrauter Umgebung wiederfinden und muss sich „nur“ an das neue Szenario anpassen und einige Spielmechaniken angewöhnen (Luftaufklärung, Seekrieg). Als Neuling mit der AGE-Engine wird man bei To End All Wars einen langen Atem brauchen. Leider müssen wir einräumen, dass AGEod sich bei der Erstellung des Tutorials nicht mit Ruhm bekleckert hat.

Diplomatie


Hier kann man versuchen einige Nationen zu beeinflussen und auf die eigene Seite zu ziehen.

 

Geschrieben von: Longstreet am 27.10.2014
Wertung: 





  

Positiv

  • sehr detailliert
  • prazise Darstellung
  • zahlreiche Optionen/Auswahlmöglichkeiten
  • hohe Komplexität
  • Neu: Schlachtplanauswahl

Negativ

  • KI agiert teilweise planlos
  • knappes Tutorial
  • steile Lernkurve
  • hin und wieder umständliche Steuerung

Systemvoraussetzungen

  • Windows XP/Vista/7/8
  • Pentium 4 oder besser
  • RAM: 2 GB
  • 1024MB Grafikkarte (1024x768 oder besser)
  • 3GB HDD
Fazit:

To End All Wars ist in jedem Fall das detaillierteste Strategiespiel zum Ersten Weltkrieg. Mit viel Hingabe zu noch so kleinen Details wurden die Streitkräfte der Entente und der Mittelmächte wiedergegeben. Entstanden ist ein Spiel mit gigantischen Ausmaßen - worunter die Übersichtlichkeit an manchen Stellen etwas leidet. Auch der Rechenaufwand ist groß, sodass der Spielfluss manchmal etwas hakt. Die KI agiert teilweise stümperhaft - was man aber auch gerne als historisch korrekt auslegen kann, da man beim Studium der Geschichte des Ersten Weltkrieges rasch auf diverse Fehlurteile und zahlreiche falsche Entscheidungen der Schlachtenlenker stößt. Auf jeden Fall ein interessantes Spiel - für Multiplayerspieler mit Vorliebe für die AGE-Engine geradezu ein Pflichtkauf.
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