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Brother against Brother

The Drawing of the Sword

Mehr als acht Jahre nach dem Erfolg von Forge of Freedom hat sich das Entwicklerteam des Spiels erneut mit dem Amerikanischen Bürgerkrieg befasst: diesmal rückt das erste Jahr des Krieges in den Fokus. Auf taktischer Ebene – d.h. der Regiments- und Bataillonsebene erlebt der Spieler die ersten Schlachten bzw. Gefechte der Jahre 1861 und 1862.

Der Vorabend der Ersten Schlacht von Manassas ist der Startpunkt von Brother against Brother. Diese Schlacht ist identisch mit der Ersten Schlacht am Bull Run – wie sie auch genannt wird: die Nordstaaten benannten die Schlachten in der Regel nach naheliegenden Flussläufen, während die Stäbe des Südens auf die nächstliegende Ortschaft zurückgriffen. Die Vermischung beider Varianten ist jedoch auch in den USA typisch und zieht sich – wie wir später sehen werden - auch in Brother against Brother durch die Szenariotitel.

Szenariomenü


Vier Schlachten, 25 historische und "Was-wäre-wenn"-Szenarien

Den zeitlichen Rahmen des Titels haben wir damit dargestellt. Räumlich deckt BaB nicht nur die ersten Schlachten auf dem östlichen Kriegsschauplatz also in Maryland und Virginia ab, sondern thematisiert auch zwei wichtige Gefechte im mittleren Westen der USA: die Schlachten bei Wilson’s Creek in Missouri und Mill Springs in Kentucky. Beide Staaten sind Grenzstaaten zwischen der Union und der Konföderation – die Entscheidung wem sie sich anschließen würden, hatte für den Verlauf des Krieges einiges Gewicht.

Neben der Schlacht von Manassas und den beiden Begegnungen in Kentucky und Missouri  ist die Schlacht bei Williamsburg – während des Halbinselfeldzuges in Richtung Richmond – das vierte große Ereignis, mit dem sich BoB auseinandersetzt. Diese Schlacht ist deshalb interessant, weil George McClellan sie in Washington als großen Sieg verkauft hat – obwohl die Konföderierten Kräfte geordnet den Rückzug antraten und den weiteren Vormarsch sogar etwas verzögert hatten. Keine Seite konnte diesem Gefecht einen brauchbaren Vorteil abgewinnen.

Menü


Die Menüführung ist seit Forge of Freedom bewährt - für Veteranen daher nichts Neues.

Vier Szenarien: hört sich zunächst nicht gerade nach viel an. Die Spielbeschreibung verspricht etwas von 25. Hier kommt ein hohes Maß an Flexibilität ins Spiel. Jeder der vier Schlachten wurde eine Vielzahl an Szenarien zugeordnet. Sowohl historische als auch „Was-wäre-wenn“-Szenarien.

Für die Erste Schlacht bei Manassas bedeutet das, dass es insgesamt acht verschiedene Ausgangslagen gibt. Davon sind vier alternative  Abläufe, die manchmal von strategische veränderten oder taktisch anders genutzten Situationen ausgehen. Für Wilson’s Creek sind es vier Szenarien und für Mill Springs sogar sieben. Bei letzterem wird sogar simuliert, was eine Fortführung der Schlacht am folgenden Tag ergeben hätte. Zuletzt reiht sich die Schlacht bei Williamsburg mit 6 weiteren Szenarien ein. Macht in der Summe die versprochenen 25.

 

Geschrieben von: Longstreet am 16.04.2015
Wertung: 





  

Positiv

  • detaillierte Karte und Order of Battle
  • gute Kommandostruktur
  • sauber erstellte KI
  • originelles Tutorialkonzept

Negativ

  • einige Grafikelemente nicht mehr zeitgemäß

Systemvoraussetzungen

  • Windows XP SP3/Vista/7/8
  • 1 GHz CPU
  • 1GB RAM
  • 128 MB Video Card (DirectX Compatible)
  • 2GB Hard Drive space
Fazit:

Brother against Brother ist ein solide erstellter Titel, der nur geringfügige Wünsche offen lässt. Fans des Bürgerkrieges kommen hier voll auf ihre Kosten. Auch Einsteiger kommen durch ein clever angelegtes Tutorial gut mit dem Titel zurecht. Auf jeden Fall ist BaB einen Blick wert - auch der inzwischen spürbare Support (bereits zwei Patches veröffentlicht) ist ein gutes Zeichen.
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