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Field of Glory

 

Die großen Schlachten der Antike sind nicht nur ein Thema für Althistoriker, sondern taugen auch zum Gegenstand eines Computerspiels. Das ist zwar keine ganz neue, aber in letzter Zeit eher selten bestätigte Erkenntnis. Doch nun legt uns Matrix Games mit dem von Slitherine Strategies entwickelten Titel „Field of Glory“ endlich einen neuen Beweis vor.

 


Field of Glory (FoG) basiert auf dem gleichnamigen Table-Top-System, das ebenfalls aus dem Hause Slitherine stammt und sich seit Erscheinen vor rund zwei Jahren großer Beliebtheit erfreut. Dank der Umsetzung für den Computer können nun PC-Strategen mit einer Vorliebe für antike Kriegsführung, aber ohne Interesse für das Verschieben handbemalter Miniatursoldaten am grünen Tisch, taktische Schlachten auf der Grundlage einer modifizierten Fassung des Regelwerks ausfechten.

Die zum Test vorliegende Version des Programms (1.03) bietet 25 Szenarien unterschiedlicher Größe, wobei sich der abgedeckte historische Zeitraum ungefähr von der Epoche des Hellenismus (3. Jahrhundert v.Chr.) bis in die frühe römische Kaiserzeit (1. Jahrhundert n.Chr.) erstreckt. Jede Schlacht wird in zwei Varianten feilgeboten: Der Spieler kann entweder mit der historisch korrekten Aufstellung vorlieb nehmen oder aber in einem alternativen Modus seine Truppen manuell auf dem Spielfeld plazieren.

Darüber hinaus ist es möglich, mittels des mitgelieferten und recht einfach zu bedienenden Editors eigene Karten und Gefechte zu basteln. Von diesem Tool wird übrigens reger Gebrauch gemacht, denn es gibt längst eine äußerst aktive Fan-Gemeinde, die seit dem Release von FoG eine Reihe selbstgefertigter Schlachten bereitgestellt hat. Manche der letzteren wurden gar in die offiziellen Patches und somit auch in das Multiplayer-System des Spiels übernommen. Zu erwähnen wäre schließlich noch ein brandneues und vom Entwickler kostenfrei angebotenes „Map Pack“, welches die bisherige Auswahl um satte zehn Szenarien bereichert.

 

Bild 1


Startbildschirm


 

Geschrieben von: Mortimer am 10.02.2010





  

Positiv

  • leicht erlernbar
  • aufgeräumtes Interface
  • vorzüglicher Multiplayer

Negativ

  • Schwächen bei der KI
  • kein Feldzugspiel
  • geringer Anreiz für Einzelspieler

Systemvoraussetzungen

  • 1.6 GHz CPU
  • 512Mb RAM
  • Windows XP, Vista, 7
  • 256 MB available hard disk space
  • 128 MB Video Card
Fazit:

FoG gibt sich deutlich weniger komplex als etwa die Konkurrenz aus der „Ancient Warfare“-Reihe von HPS, ist aber auch deutlich leichter zu erlernen, geschmeidiger zu bedienen und optisch angenehmer präsentiert. Wer die alte „Great Battles“-Reihe oder „Tin Soldiers“ verehrt, zugleich aber großen Wert auf einen komfortablen Mehrspielerpart legt, der wird mit FoG bestens bedient. Zudem erhält das Spiel einen vorbildlichen Support von Seiten der Entwickler und der Fan-Gemeinde. Wäre da nur nicht der stiefmütterlich behandelte, mit der Zeit etwas monotone Einzelspielermodus, so könnte FoG durchaus mit einer noch besseren Bewertung bedacht werden. Andererseits dürfen Solisten mit verhaltenem Optimismus in die Zukunft blicken, denn es bestehen konkrete Aussichten auf eine Weiterentwicklung des Spielsystems.
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