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Command and Conquer 4

Tiberian Twilight

Mit Command and Conquer: Tiberian Twilight soll die Saga rund um das Tiberium ein würdiges Ende finden. Zudem kann man gespannt sein, ob jetzt endlich das Mysterium über die Figur des Propheten Kane gelüftet wird, oder ob noch Luft für einen möglichen Nachfolger gelassen wurde. Electronic Arts setzt ebenso gerade bei diesem Teil auf ein neues Spielprinzip. Ob gerade das ein zu gewagter Schritt ist oder nicht, dass erfahrt ihr wie immer bei uns.



Wie so ziemlich jeder Teil der Command and Conquer Saga, welche sich in dem Tiberium Universum befindet, wird der Spieler Quasi ins kalte Wasser geschmissen. Immer mehr drängt sich die Frage über den mysteriösen Propheten von Nod in den Vordergrund und natürlich gleichzeitig auch das Interesse an dieser Figur. Wer ist dieser Prophet? Warum steht er in Verbindung mit dem Tiberium und was sind seine Ziele und warum überlebt dieser jegliche Zeitalter?

Diese und mehrere Fragen stellen sich dem Spieler wohl zu jeder Zeit und diese Saga soll nun ein Ende finden?

Zumindest ist eins klar in dem wohl letzten Teil dieses Epos, die Scrin sind spurlos verschwunden und die komplette Erde wird beinahe von dem gefährlichen Tiberium beherrscht. Die Bruderschaft von NOD hat sich wieder einmal geteilt und sieht nun in Kane seinen neuen Feind. Daher sucht der selbsternannte Prophet erneut Hilfe bei der globalen defensiv Initiative auf und bietet diesen eine Kooperation an, um dem Tiberium ein Ende zu setzen und verspricht den lang ersehnten Frieden auf Erden.

Ob dies nun eine Allianz zum Zweck ist, um seine Ziele zu erreichen, und wie sich die Story allerdings entwickelt möchte ich jetzt nicht vorweg nehmen, da diese wieder einmal auf der Entscheidung der Spieler aufbaut, mit welcher Fraktion dieser Siegreich sein möchte.

Dieser Teil kehrt wenigstens in einer Sache wieder zu seinen Wurzeln zurück. Der Krieg zwischen geheimnisvollen Bruderschaft von NOD und der globalen defensiv Initiative steht wieder im Vordergrund und die Scrin sind genauso schnell wieder von dem Schlachtfeld verschwunden, wie sie im Vorgänger aufgetaucht sind. Einerseits fanden viele Spieler, dass gerade diese Rasse nichts in dem Command and Conquer Universum zu suchen hatte. Die Story baut allerdings auch gerade im Abschluss auf diese neuartige Rasse auf, aber diese andererseits nicht mehr auf dem Schlachtfeld zu integrieren ist vielleicht ein gewagter Schritt.

Es wird sich auf jeden Fall am Ende eine Frage stellen, das war es? Die Enttäuschung ist wohl vorprogrammiert, wenn es einem eingefleischten Fan dieser Reihe nur um einen würdigen Abschluss der Story geht. Daher sollte man sich an dieser Stelle nicht allzu viel davon versprechen.

 


Der obligatorische Obelisk des Lichtes darf auch in diesem Teil nicht fehlen


 

Geschrieben von: Seraf am 18.03.2010





  

Positiv

  • Erfahrungspunktesystem
  • Gute Videosequenzen
  • Ausbalancierter Multiplayer
  • Guter Soundtrack

Negativ

  • Permanente Internetverbindung nötig
  • Kein Basisbau
  • Kampagne sehr kurz gehalten
  • Kein Sammlerprinzip mehr
  • Sehr überschaubare Armeen

Systemvoraussetzungen

  • Windows XP
  • Vista und Windows 7
Fazit:

Ich habe mich sehr auf den Release-Termin von Command and Conquer: Tiberian Twilight gefreut, da ich eingefleischter Fans dieser Saga seit des ersten Teiles bin. Umso mehr war ich nach der Einzelspieler-Kampagne enttäuscht. Eine viel zu kurz geratene Kampagne mit einem miserablen Abschluss in der Story. Soll es das gewesen sein, oder hält sich Electronic Arts da doch wieder ein Hintertürchen für ein Add-On auf. Darauf dürfte man allerdings gespannt sein.
Das nächste große Manko ist, dass jegliche Tradition, was Command and Conquer ausgemacht hat, fast komplett ausgelöscht wurde. Der Basisbau wurde abgeschafft, der Sammler ist Arbeitslos geworden und das Markenzeichen, das Tiberium, gerät in den Hintergrund und spielt ab sofort nur noch eine Nebenrolle. Warum hat man sich gerade bei dem finalen Teil dieser Serie auf einen so drastischen Umschwung entschieden? Lehnt man sich nicht gerade hierbei etwas zu weit aus dem Fenster?
Verständnislosigkeit könnte ebenso dabei aufkommen, dass man eine permanente Internetverbindung benötigt, um das Spiel starten zu können. Selbst bei der Solo-Kampagne wird dies benötigt.
Wenigstens der Mehrspielermodus bewahrt das Spiel vor einem Desaster, da durch das neue Crawler-System eine gewisse Balance zurück in das Spiel gebracht wurde. So geraten wenigstens stupide Tankrush-Taktiken in den Schatten und gehören der Vergangenheit an. Befindet man sich in einem ausgeglichenen Team, wo jeder weiß was zu tun ist, wird man gerade online auf seine Kosten kommen.
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