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Supremacy at Sea

Mit Supremacy at Sea kann man alle 3 großen Bereiche in dem im 2.Weltkrieg Seeschlachten stattfanden nachspielen - Atlantik, Mittelmeer und Pazifik. Das Spiel hat eine extreme Tiefe aber leider auch einige Schwächen auf die ich im Test eingehen werde.

Die Idee hinter diesem Spiel ist interessant, nur leider ist nicht alles gut umgesetzt oder jedenfalls noch nicht.
Das Spiel/Simulation ist nun ja schon 2 Jahre alt, es finden laufend Aktualisierungen und Verbesserungen statt und so langsam wird es spielbar.

Das Spiel simuliert den gesamten Seekrieg und alles was dazugehört. Der Spieler hat taktisch nur sehr begrenzte Eingriffsmöglichkeiten - nähmlich ob ein Luftangriff stattfinden soll oder nicht und den generellen Befehl an eine TF (ignorieren, abbrechen, beschatten, abfangen) ansonsten ist man während des taktischen Teils des Spieles reiner Zuseher.
Die Stärke des Spieles liegt auf der strategischen Seite - und zwar auf der ganzen Linie.
Egal ab Rüstung, Forschung, Schiffsbau..... alles muss strategisch vorgeplant sein, damit es einem später nicht in die Suppe spuckt - wer braucht 1944 noch Val Bomber, wenn man moderne Abfangjäger braucht.......oder was macht man spät im Krieg mit unzulänglicher AA Abwehr oder unzulänglichen ASW Möglichkeiten.

Zu Beginn sucht man sich einmal das Kriegsgebiet und die Seite aus die man Spielen will - als Alliierter stehen einem die USN, die RAN und die französische Flotte zur Verfügung; auf der anderen Seite stehen entweder Japan, Italien oder Deutschland. Die Kriegsgebiete sind wie oben schon erwähnt der Pazifik, der Atlantik oder das Mittelmeer.
Man kann entweder ein voreingestelltes Spiel oder aber auf die schnelle ein neues Spiel kreieren - das funktioniert recht schnell und einfach.

Hat man mal die Seite und das Gebiet ausgewählt kommt man in das eigene Büro - C64 aus dem Jahre 1984 lässt grüßen ( damals hatten wir aber noch nicht eine so gute Auflösung) - von hier aus kann man in die einzelnen strategischen Überblicksmenues schauen oder man kann sich die große Stabskarte anschauen.
Die 3 strategischen Überblicksmenue sind Briefings ( also Listen, Listen und noch mehr Listen mit viel Informationen), Build (Basen, Truppen, Schiffe, und wer weiss was noch alles - auch die Forschung ist hier beheimatet) und Deploy (also die strategische Vorgabe)

Forschung


Als Japaner sollte man sich auf das noch nicht verfügbare Radar und auf ASW konzentrieren


wenn man alles erledigt hat, oder sich auf seinen Stab verlassen hat kann man den ersten Turn starten.
Wer sich auf den Stab verlässt, ist je nach Lage der Nation gut beraten oder von allen guten Geistern verlassen. Alle Bereiche können einem Generalstabsoffizier über lassen werden, die je nach ihrer Grundeinstellung (defensiv, vorsichtig, aggressiv, bis waghalsig) agieren und dementsprechend Sachen bauen, ausbauen, erforschen, etc.
Die Länge der Turns - wer die Wahl hat hat die Qual. Entweder kurz oder sehr lange. Ein Taktischer turn dauert von einem Tag bis zu einem Monat, ein strategischer turn kann ein Jahr umfassen.

Mit dem Start des Turns springt man auf die Kriegsgebietsüberblickskarte und man wird dann, je nach Einstellung des Informationsflusses von Meldungen bombardiert.
Die Eingriffsmöglichkeiten sind aber nun sehr beschränkt - man kann sich das so vorstellen, dass man im HQ sitzt und per Funk/Fernschreiber eine Urgent Nachricht bekommt, und auf diese schnell antwortet.....ansonsten sind die Frontbefehlshaber auf sich selbst gestellt.

airstrike


Luftangriff auf feindliche Flotte


Nach dem Ende des Turns (der schon mal 600 und mehr MB an Daten kreiert), kann man sich das Ganze nochmals genauer anschauen um sich ein Bild der Lage zu machen oder man kann sich gleich auf die nackten Tatsachen stürzen - Listen, Listen und noch mehr Listen mit vielen Informationen.

Während desTurns erfährt man über die einzelnen Schlachten nicht so viel, aber nach dem Turn kann man sich alles sehr genau ansehen.

Seeschlacht


Überblick einer Seeschlacht

Jede Seeschlacht, jedes Luftgefecht, überhaupt jede Aktion ist Textmässig erfasst und kann analysiert werden.
Man kann sich die Seeschlachten auch noch genauer ansehen (aber die Grafik ist.........tja andere Spiele machen es mit der selben Datenflut viel hübscher)

replay Seeschlacht


brrrrrr - replay einer Seeschlacht


Auch werden unsere Geheimdienst Informationen im Laufe des Spieles immer besser - zu Beginn weiss man nur wenig.....mit der Zeit erfährt man alles mögliche über feindliche Schiffsklassen, Flugzeuge etc...

Die Datenflut ist vorallem für Mikromanager enorm......sie kann aber Spass machen! Vorallem wen man sieht, dass man auch dem Feind zu gesetzt hat!

feindliche BB


Überblick über die bekannten feindlichen BBs



Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass die Grafik grausam und der Sound passend dazu ist - aber die Spieltiefe und die Möglichkeiten des Spieles sind enorm.
Vorallem wen von Naval Warfare Simulations weiter daran gearbeitet wird!

Zum Schluss noch ein kleiner Videoklipp vom Hersteller:

 

Geschrieben von: swift am 20.06.2010
Wertung: 





  

Positiv

  • - extreme Spieltiefe

Negativ

  • - Grafik
  • - Sound
  • - nach vor Bugs

Systemvoraussetzungen

  • - 2+ Ghz Pentium 4/AMD Athlon 64
  • - 1+ GB RAM
  • - 64+ MB Grafikkarte
Fazit:

Das Spiel - oder besser die Simulation - hat sehr viel unter der Haube versteckt, nur leider ist die graphische Darstellung und das durchklauben von riesigen Listen nicht sehr hübsch und vor allem sehr zeitaufwendig.
Supremacy at Sea zielt eher auf eine Nischengruppe ab - Hardcore Seestrategen, die wissen, das Amateure über die Taktik reden, Profis aber über den Nachschub.
Galerien dazu
     

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