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Storm over the Pacific

Für die Präsentation gilt dasselbe wie für das Gameplay: solide, aber unspektakulär. Immerhin bietet SoP bezüglich Karte und Einheiten verschiedene Grafik-Optionen zur Auswahl. So darf ich mir aussuchen, ob meine Truppen als 3D-Sprites, Brettspielmarker, taktische Zeichen oder klassische Nato-Counter dargestellt werden sollen. Auch die Hexfeldkarte gibt es in mehreren Varianten: normal (mit detailliertem Terrain), brettspielartig (abstrakter Farbcode für das Gelände) oder „stilisiert“ (was entfernt an einen Verkehrsatlas erinnert). Ich muß zugeben, daß mir keiner dieser Modi wirklich zusagt – mit Countern und Brettspielkarte sieht SoP meines Erachtens noch am besten aus.

Ebenfalls ein wenig zwiespältig ist mein Verhältnis zur Menüführung von SoP. Das Interface wirkt zunächst beinahe „stylish“, erweist sich in einigen Punkten aber als umständlich. So müssen Informationen über das gewählte Hexfeld, die aktive Einheit (mitsamt Spezialbefehlen) oder die Gefechtsparameter über entsprechende Buttons am rechten oberen Bildrand eigens aufgerufen werden. Zwar darf man die dann erscheinenden Fenster auch geöffnet lassen, jedoch führt das einerseits zu Überlappungen, andererseits zur Beschränkung der Kartenansicht. Warum gibt es nicht, wie in anderen Spielen dieses Typs auch, ein fixiertes Informationsfeld, das mir alle relevanten Daten auf einmal anzeigt?

Als recht praktisch empfinde ich hingegen den ausführlichen Rundenreport, der sich nach diversen Ereigniskategorien (Landgefechte, Luftangriffe usw.) filtern läßt. Hübsch ist auch die übersichtliche Konvoi-Liste: Hier sehe ich nicht nur auf einen Blick den Typ des Konvois, Abfahrts- und Bestimmungsort sowie Verluste von Schiffsraum, sondern auch, ob und aus welchen Gründen erfolgreich geliefert wurde oder nicht.


Bild 5


Eine Seeschlacht tobt!

 

Geschrieben von: Mortimer am 11.08.2010
Wertung: 





  

Positiv

  • umfangreiche Szenarien
  • schnelle Erlernbarkeit
  • ausreichende Komplexität

Negativ

  • unzulängliches Handbuch
  • teils umständliches Interface
  • kaum Innovationen
  • unattraktive Seeschlachten

Systemvoraussetzungen

  • Windows XP, Vista, 7
  • Pentium 1,2 GHz/AMD 2000+
  • 1 GB RAM
  • 64 MB Grafikkarte (DirectX 9-kompatibel)
  • 700 MB freier Festplattenspeicher
Fazit:

SoP bietet solide strategische Hausmannskost – nicht mehr und nicht weniger. Innovatives Gameplay mit prägnanten Features, die den Titel aus der Masse vergleichbarer Spiele herausheben, sucht man vergebens. Auch in den Kategorien Benutzeroberfläche und grafische Aufbereitung setzt der Titel beileibe keine Ausrufezeichen. – Das sind nicht gerade ideale Voraussetzungen, um dem gewogenen Wargamer lange in Erinnerung zu bleiben.
Dennoch: Dank des ordentlichen Umfangs und der akzeptablen Spieltiefe dürfte SoP für Genrefans und Liebhaber der historischen Thematik einen Blick wert sein. Darüber hinaus könnte das mittlere Komplexitätsniveau des Programms Interesse bei Gelegenheitsstrategen ohne Hang zu beinhartem Realismus und zeitintensivem Mikromanagement erregen.
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